Suche

Werbeanzeige

Änderung des Urheberrechts wird von GWA angestrebt

Anlässlich des Internationalen Mediendialogs Hamburg fordert der Gesamtverband Kommunikationsagenturen (GWA) eine Ergänzung der vorhandenen urheberrechtlichen Regelungen. Grund dafür sei, dass sich die Lücken im Urheberrecht negativ auf die Geschäftsmodelle von Kommunikationsagenturen auswirken.

Werbeanzeige

„Ideen sind Kapital. Auch für Werbekonzeptionen brauchen wir den Schutz der kreativen Leistung“, sagt Peter John Mahrenholz, Präsident des GWA. Doch nicht nur Agenturen, auch Werbung treibenden Unternehmen könnten durch die Mängel im Urheberrecht beträchtliche Schäden entstehen. Insbesondere das Fehlen von Regelungen zum Schutz kreativer Konzepte sei angesichts der großen wirtschaftlichen Bedeutung aus Sicht des GWA kein tragfähiger Zustand. Laut dem Gesamtverband müsse im Urheberrecht der Schritt von der bislang sehr beschränkten und damit lückenhaften Schutzfähigkeit von Teilelementen kreativer Konzepte hin zum übergreifenden Konzeptschutz erfolgen. Zumindest sollte aber ein entsprechendes Leistungsschutzrecht geschaffen werden, wie es bei anderen komplexen Organisations-, Koordinierungs- und Investitionsleistungen längst anerkannt sei.

Beurteilungskriterien zur Begrenzung des Schutzumfangs und damit zur Verhinderung ungerechtfertigter Monopolisierungen von Werbekonzepten seien formulierbar. Beispielsweise hätten sich im Bereich der technischen Schutzrechte entsprechende Kriterien praktisch bewährt. Die Werbe- und Kommunikationsbranche stelle einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. So beschäftigten die Unternehmen der Branche in Deutschland mehr als 135000 Arbeitnehmer. Mit Gesamtinvestitionen in Werbung von 30,67 Milliarden Euro sei der deutsche Werbemarkt der zweitgrößte in Europa und der sechstgrößte weltweit.

www.gwa.de

Digital

PR-Debakel: Facebooks Werbechef erntet für Trump-freundliche Auslegung der Wahl-Untersuchung Shitstorm

Facebook kann in seiner Kommunikation im Moment nichts mehr richtigmachen. So auch am Wochenende, als Werbechef Rob Goldman bei den andauernden Ermittlungen um die russische Einmischung in die US-Wahl mittels Anzeigen auf Facebook Äußerungen auf Twitter machte, die Präsident Trump in die Hände spielten. Nach 48 Stunden im Fegefeuer der sozialen Medien ruderte Goldman nun bedröppelt zurück.  mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Schwedens flinker Sprung zum bargeldlosen Land: Die Kronen verschwinden zu schnell

Es scheint so als wäre es das fortschrittlichste Land der Welt: Schweden besitzt…

Jameda muss umrüsten, um keine weiteren Klagen zu erhalten: „Das Geschäftsmodell ist vom Gericht nicht verworfen worden”

Viele Ärzte sehen die Seite Jameda kritisch, selbst wenn sie dort gute Noten…

Ziemlich beste Feinde: Ein neues Buch über Snaps Aufstieg zeigt, wie Facebook Snapchat zum Durchbruch verhalf

Die Fehde ist legendär: Es gibt wohl kaum zwei CEOs im Silicon Valley,…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige