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Adblocker-Nutzung: „Publisher und Vermarkter müssen reagieren“

Der Fachkreis Online-Mediaagenturen (FOMA) im Bundesverband Digitale Wirtschaft befürwortet ein Vorgehen der Publisher und Vermarkter gegen die Nutzung von Adblockern. Das Gremium sieht eine massive Gefährdung von Werbung als zentraler Refinanzierungsquelle und Wachstumstreiber der Medienindustrie und warnt vor nachhaltigen Beeinträchtigungen für die werbetreibenden Unternehmen.

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„Die werbetreibende Industrie ist auf hochwertige Kontaktumfelder sowie deren Weiterentwicklung und Planungssicherheit angewiesen“, sagt der FOMA-Vorsitzende Manfred Klaus. Durch den Einsatz von Adblockern werde deren Refinanzierung über Werbung und damit die Kostenfreiheit und Angebotsvielfalt des Internets schon jetzt massiv eingeschränkt. Dies stelle die werbetreibenden Unternehmen vor zunehmende Probleme in ihrer kommerziellen digitalen Kommunikation.

Akzeptanz digitaler Werbung verbessern

Einerseits werde der Fachkreis im BVDW den Worten Klaus‘ zufolge umfassend über den Nutzen von Werbung und die Bedeutung von Werbung für eine freie Medienvielfalt aufklären. Die Verbesserung der Akzeptanz digitaler Werbung sei eine dringliche Aufgabe aller Beteiligten, worunter Klaus Publisher und Vermarkter gleichermaßen wie Agenturen und Werbetreibende fasst. „Wir unterstützen auch Überlegungen und Maßnahmen, der Anwendung von Adblockern zum Beispiel mit Nutzungseinschränkungen von Inhalten und Services zu begegnen. Wir bestärken Publisher und Vermarkter hier ausdrücklich, zu reagieren“, betont Klaus.

Lesen Sie hierzu auch den Beitrag über eine Studie in den USA und Europa zur Werbewirkung von Online-Anzeigen, die vom weltweit genutzten Werbeblocker Adblock Plus in Auftrag gegeben worden war. Das Resultat: Internetnutzer wollen nicht unter Reizüberflutung durch überladene, blinkende und unübersichtliche Webseiten leiden.

(BVDW/asc)

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