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„ADAC Motorwelt“ darf am meisten Geld verlangen

Das Fachmagazin "ADAC Motorwelt" wird dank seiner üppigen Auflage von rund 13,8 Millionen Exemplaren auch im kommenden Jahr mit exakt 102 800 Euro für eine ganzseitige und vierfarbige Schaltung die höchsten Anzeigenpreise für 2006 verlangen können. Eine vom Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) veröffentlichte Übersicht erfasst insgesamt 633 Titel.

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Die wichtigste Feststellung für die werbeinteressierte Wirtschaft: Die im Durchschnitt um 1,7 Prozent angehobenen Grundpreise bleiben inflationsbereinigt auf dem Niveau des Vorjahres. „Preisstabilität ist das richtige Signal angesichts der unklaren Konjunkturaussichten in Deutschland. Es gibt aber auch keinen Grund, sich zu verstecken, denn viele Zeitschriften können in diesem Jahr mit attraktiven Leistungssteigerungen bei Auflage und Reichweite aufwarten“, erklärt Holger Busch, Geschäftsführer Marketing im VDZ .

In der Tat verbesserten sich die Auflagenzahlen der Publikumszeitschriften im 3. Quartal 2005 im Vergleich zum Vorjahr um fast zwei Prozent. Ein leichtes Plus von 0,4 Prozent verbuchte dabei das Segment der aktuellen Magazine, so dass die Verbraucher die Copy-Preis-Erhöhungen der drei Titel „Spiegel“, „Focus“ und „Stern“ offenbar akzeptieren. „Wenn man die angekündigten Preissteigerungen im TV berücksichtigt, dürfte sich die Preiszurückhaltung der Verlage im kommenden Jahr positiv auf unsere Branche auswirken“, blickt VDZ-Manager Busch zuversichtlicht in die Zukunft.

Bei rund der Hälfte der Zeitschriften wie dem an zweitoberster Stelle notierten Programm-Supplement „rtv“ (74 380 Euro pro Anzeigenseite) oder der dahinter folgenden „Bild am Sonntag“ (65 590) bleiben die Preise für vierfarbige Anzeigen gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Über 50 000 Euro pro Farbanzeige sind unter anderem bei „Die Zeit“, „Stern“, „TV Movie“ und dem Nachrichtenmagazin „Spiegel“ sowie für Kombinationslösungen bei „Bravo“, „Brigitte/Young Miss“, „Elle/Freundin“ oder auch dem „Geo Package“ fällig. Darüber hinaus beobachtet der VDZ wie in den Vorjahren erneut eine zunehmende Angleichung der Preise von Farb-und Schwarz-Weiß-Anzeigen. pte

www.vdz.de

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