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Abschied vom Captain, Kaufen statt Kuren und ein rappender Roberto Blanco

Robin Williams Tod erschüttert die Welt und plötzlich stehen alle auf den Tischen. Bad Münstereifel wird vom Kurort zum Mekka für Kaufwillige. Apples Siri wird in einen Mordfall verwickelt und Roberto Blanco ist jetzt Rapper.

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Von Johannes Steger

Abschied der Woche: O Captain! My Captain!

Er war das Gesicht vieler Kindheitserinnerungen: Robin Williams. Als aufsässiger Vietnamsoldat in „Good Morning, Vietnam“, als schrullige Transen-Nanny in „Mrs. Doubtfire“ oder als gealterter Peter Pan in „Hook“. Sein Talent, immer lustig, aber nie peinlich albern zu sein, ließ ihn zu einem der Großen Hollywoods werden. Doch nicht nur das: In vielen Filmen wie „Good Will Hunting“ oder „Der Club der toten Dichter“ bewies er, dass er eben nicht nur clowneske Rollen, sondern auch solche mit Tiefgang beherrschte. Zu Beginn der Woche kam dann die Nachricht, die nicht nur Hollywood schockierte: Williams hatte sich in seinem Haus in San Francisco erhängt. Der schreckliche Endpunkt jahrelanger Depressionen. Die Nachricht über seinen Tod verbreitete sich rasend um die Welt. Im Netz drückten Tausende ihre Trauer aus. Schnell wurde das Hashtag #mycaptain zum virtuellen Gedenkstein. In Anlehnung an seine Rolle in „Der Club der toten Dichter“ stiegen weltweit Menschen auf die Tische und posteten ein Foto. Wer dabei alles mitmachte, hat „Meedia“ aufgeschrieben.

Der Umbau der Woche: Eine Stadt wird zum Outlet

Wo früher einmal Kurgäste bei Haselnusstorte Heino-Klängen lauschten, sollen schon bald Einkaufstaschen beladene Shoppingliebhaber flanieren – so ist zumindest der Plan, den die Stadt Bad Münstereifel erdacht hat. Denn die Innenstadt des Ortes, früher einmal Inbegriff für Kurtourismus, ist seit Donnerstag ein Outlet-Center. Denn mit Kurgästen scheint sich in Zeiten von Gesundheitsreform und Billigfliegern nicht mehr so viel Geld verdienen. Leerstand hielt Einzug in den Ort und so ersann die Stadt das Konzept „Outlet“. Dafür musste auch das alterwürdige Café von Schlagersänger Heino umziehen. In der Innenstadt heißt es jetzt also: Kaufen statt Kuren.

Der Horror der Woche: Siri wird zum Mittäter

Fast jeder, der ein iPhone besitzt, wird es schon einmal versucht haben: Der Digi-Assistentin Siri kuriose Fragen stellen, auf die sie häufig fast ebenso kuriose Antworten gibt. Diese Meldung aus der „Welt Online“ klingt dann aber eher grausig: Dem US-amerikanischen Studenten Pedro Bravo wird vorgeworfen, seinen Uni-Mitbewohner ermordet zu haben. Und wo man früher einmal einen Komplizen aus Fleisch und Blut hatte, hat man heute digitale Helfer. So fragte Bravo eben jene Apple-Software Siri um Rat, wo man denn eine Leiche verstecken könne. Siri, wie immer engagiert, soll, so „Welt Online“, auch gleich mehrere Vorschläge parat gehabt haben: Stausee oder Sumpf zum Beispiel. Obwohl Siri so unfreiwillig zur Komplizin wurde, half sie der Polizei schließlich auch, Beweise gegen Bravo zu sammeln. Apple hat jedenfalls reagiert und die Antwort aus Siris Repertoire gestrichen.


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

>>> Intel und Samsung: Hilft ein neuer Standard den Marken?

>>> Lucky goes eCommerce. Weitere Glückspilze dürften folgen.

>>> Günstiger Preis lockt ins Ladengeschäft


Das Video der Woche: Roberto Blanco als Rapper

Prominent und trotzdem pleite? Dann rufen Sie doch mal bei Sixt an, die haben vielleicht was für Sie. Nach Matthias Reim und „Verdammt, ich hab nix“ darf nun auch der von Steuerschulden geplagte Roberto Blanco ans Mikro für den Autoverleiher. In „Ein bisschen Spar´n muss sein“ rappt der Schlagersänger von seinem derzeitigen Kontostand.

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