Suche

Werbeanzeige

Abgerechnet wird ab dem Jahr 2012 nach „Plakatsehern pro Stelle“

Der Ausweis von Kontaktsummen in der Außenwerbung erfolgt künftig über den „Plakatseher pro Stelle“ (PpS). Diese aus der Reichweitenstudie „ma Plakat“ bekannte Währung, die sich auf die Kontaktsumme eines Werbeträgers pro Tag bezieht, wird die Preisgestaltung für das Geschäftsjahr 2012 bestimmen. Der Fachverband Außenwerbung (FAW) hat dies auf seiner Jahreshauptversammlung in Berlin beschlossen und beendet auch die Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung.

Werbeanzeige

Die Leistungsbewertung erfolgt eigenen Angaben zufolge über die Arbeitsgemeinschaft Mediaanalyse (ag.ma). Der FAW entspreche damit der Forderung vieler Kunden, darunter die „Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), nach einer einheitlichen Leistungsbewertung für Einzelstellen. Die intramediale Plakatwährung PpS ist laut Definition der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse der sichtbarkeitsgewichtete Passagekontakt mit einer einzelnen Plakatstelle und somit als Werbemittelkontaktchance einzustufen. Diese „Sichtbarkeits-Gewichtung“ erfolge bei der Berechnung der Kontaktwerte durch die Berücksichtigung qualifizierender Stellenstandort-Parameter. Wie bisher erhebe eine unabhängige Institution vor Ort die Parameter für jede Plakatstelle und überprüfe die Standorte.

Der PpS trete an die Stelle des G-Werts, der seit 1993 als Parameter für die Medialeistung einer einzelnen Plakatstelle herangezogen wird. In dieser Eigenschaft bilde er die Grundlage der Preisfindung in der Plakatwerbung, indem die einzelnen Plakatstellen den ihrer jeweiligen Leistung entsprechenden Preiskategorien zugeordnet werden. Bis zur offiziellen Umstellung der Preislisten auf den PpS, die zum Tarifjahr 2012 erfolgen soll, habe das G-Wert-basierte Preissystem weiterhin Bestand.

Neben der Einführung des PpS als Kontaktwährung gibt der FAW Vorschläge bekannt, weitere zeitgemäße umfeldbeschreibende Faktoren in die Preisgestaltung ab dem Tarifjahr 2012 einfließen zu lassen. Dabei könne es sich um die Anzahl weiterer Werbeträger im Umkreis von 100 Metern um die betreffende Plakatstelle oder das Verhältnis zwischen der Anzahl der Werbeträger und der Zahl der Einwohner am Ort handeln. Weitere qualifizierende Parameter könnten soziodemografische und sozioökonomische oder spezielle Consumer-Daten aus Markt-Media-Studien sein. Diese zeitgemäße Differenzierung könnten die Kategorisierung nach Städtegrößenklassen ersetzen.

www.faw-ev.de

Digital

200 Euro Einsatz, 2.900 Euro Werbezusagen: WDR-Experiment entlarvt die Fake-Influencer-Welt bei Instagram

Die Idee ist nicht neu, aber die Umsetzung des WDR-Jugendradios 1Live macht diesen Fall so anschaulich: Für den Sender versuchten die Reporter Frederik Fleig und Clare Devlin innerhalb von vier Wochen Fake-Influencer bei Instagram zu werden. Ihr Ziel: Möglichst viele Follower und Werbeaufträge. Am Ende standen dem Einsatz von 200 Euro Angebote im Wert von über 2.900 Euro gegenüber. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Regie, Kamera, Schnitt, Sound, Visual Effects und International: „Die Klappe 2018“ ist zum 38. Mal ausgeschrieben

"Die Klappe" bildet alle Disziplinen der Bewegtbildkommunikation ab und wird als einziger rein deutschsprachiger…

Zwischen Ekel-Challenges und Kotzfrüchten: Diese Werbekunden präsentieren ihre Produkte beim RTL-Dschungelcamp

Wenn es eine Show im deutschen Fernsehen gibt, die durch Sonderwerbeformen glänzt, dann…

Roboter Somnox hilft beim schlafen… und er atmet

Der SPIEGEL titelte jüngst: „Dumm wie ein Sieb“ und tatsächlich sind Roboter heute…

Werbeanzeige

Werbeanzeige