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Abercrombie & Fitchs Neustart, Ryanairs Selfie-Pilotin und die VW-Prevent-Posse

Unser Wochenrückblick mit Bravo, VW und Abercrombie

Totgesagte leben länger, sagt ein Sprichwort. Das könnte auch für die Abercrombie & Fitch gelten. Die Chefetage versucht den Neuanfang und lässt sich vom Versandhändler Zalando ins Digitalregal holen. Wie man erfolgreich (kostenlose) Werbung für den Arbeitgeber macht, beweist in dieser Woche eine schwedische Pilotin. Und dass Volkswagen in der Vergangenheit ziemlich blauäugig war, zeigt der jüngste Streit mit dem Zulieferer Prevent.

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Das Comeback der Woche: Abercrombie & Fitch bei Zalando

Vielleicht erinnern Sie sich noch an die leicht penetranten Duftwolken, die noch vor einigen Jahren durch Einkaufszentren waberten? Oder die leicht bekleideten Verkäufer, die vor den abgedunkelten Shops Kundschaft anlocken sollten? Dann gehörten Sie vielleicht zu den Menschen, die selbst mit auf der Abercrombie & Fitch-Welle geschwommen sind oder zu denen, die vor den Läden auf ihre Kinder warten mussten. Mit seinem andersartigen Konzept ist der US-Konzern in Europa lange erfolgreich gewesen und konnte sich auch hier zur Kultmarke etablieren. Doch der damalige CEO machte sich mit ein paar abfälligen Äußerungen unbeliebt, die Personalpolitik geriet in die Kritik und irgendwann hatten auch die Kunden die Nase voll. Abercrombie & Fitch verschwand in der Versenkung. Aus den Augen, aus dem Sinn, aus der Einkaufstüte. Doch mit der Ruhezeit soll nun Schluss sein. Denn die Chefetage startet ein Comeback und setzt dafür auf den Online-Versandhändler Zalando. Mit dem hat Abercrombie & Fitch den nötigen strategischen Partner gefunden und gleich einen Großhandelsvertrag für Europa abgeschlossen. Ob der Neustart klappt und die Online-Shopper jetzt vor Glück schreien? Abwarten. Denn das Image der Marke hat nicht nur hier, sondern auch in den USA gelitten. Die ganze Geschichte hat das „Handelsblatt“ aufgeschrieben.

Der Streit der Woche: Volkswagen gegen Prevent

Negativschlagzeilen sind bei Volkswagen in der Vergangenheit ziemlich gewöhnlich geworden. Doch diese Woche ist es nicht Dieselgate, sondern ein anderer Streit. In dieser Woche liefen die Produktionsbänder der Wolfsburger für den Golf nicht ganz im Takt. Grund dafür: der Streit mit Zulieferern aus der Prevent-Gruppe. Die haben nämlich mit einem Lieferboykott den Autobauer aus dem Gleichgewicht gebracht. Der Zoff ist zwar in Deutschland beigelegt, doch musste Volkswagen viele Kompromisse eingehen. Und die ganze Geschichte zeigt nicht nur, wie angreifbar der Riese VW ist. Sondern auch, dass die Einkaufsstrategien in der Vergangenheit ziemlich blauäugig waren. Warum Volkswagen jetzt umdenken muss, kommentiert Automobilexperte Ferdinand Dudenhöffer für die „absatzwirtschaft“.

Der Werbecoup der Woche: Ryanair-Pilotin wird Instagram-Star

Die sozialen Netzwerke sind ein hartes Pflaster, besonders in Sachen Werbung. Oft können Unternehmen monatelang an einer geeigneten Strategie feilen – und trotzdem völlig bei den Nutzern abblitzen oder vielleicht sogar noch einen Shitstorm ernten. Anders kann es sein, wenn die Angestellten unbeabsichtigt und völlig kostenlos einen riesigen Werbehit landen. Das ist jetzt Ryanair passiert. Auslöser: Die schwedische Pilotin Maria Pettersson, die mit ihren Selfies aus dem Cockpit zum echten Star auf Instagram mutiert. Über den Werbecoup der Woche lesen Sie bei uns.

Das Best of der Woche: Die Bravo-Fotolovestory

Glückwunsch, liebe Bravo! Seit 60 Jahren klärt sie schon die Jugend auf. Auch wenn das heimliche Lesen der „Dr. Sommer“-Seiten schon lange vom Internet abgelöst wurde. Wird das Jugendmagazin doch niemals vergessen sein. Auch nicht seine berühmt-berüchtigten Fotolovestories. Und ausgerechnet die haben es nun in dieses Internet geschafft. Eine Facebook-Seite veröffentlicht jetzt die schlimmsten, peinlichsten und auch dümmsten Fotos und ihre Geschichten. Einen Überblick hat „Meedia“  zusammengestellt.

Kommunikation

Die digitale Stütze: Wenn Unternehmen von außen nach innen denken

Es gibt noch gute Nachrichten. Zum Beispiel die, dass der Aktienkurs des Würzburger Druckmaschinenherstellers Koenig & Bauer AG (KBA) in den vergangenen zwei Jahren von zehn auf 40 Euro gestiegen ist. Der Erfolg hat viel damit zu tun, dass das Unternehmen die Perspektive wechselte. mehr…

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