Konsumklima in Europa eingetrübt

Die europäischen Verbraucher sehen nicht mehr so optimistisch in die Zukunft wie noch im Juni. Während der vergangenen drei Monate ist die Konjunkturerwartung in nahezu allen von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) betrachteten Ländern gesunken, zum Teil sehr deutlich. Bei der Einkommenserwartung sowie der Anschaffungsneigung stellen die Konsumforscher ein Ende des zuvor aufwärts gerichteten Trends in vielen Ländern fest. Und auch Deutschland fungiert derzeit nicht mehr als Konjunktur-Lokomotive. mehr

Nachhaltigkeit heißt für die meisten Verbraucher „Umweltbewusstsein“

Der Anteil derjenigen Deutschen, die noch nie etwas von „Nachhaltigkeit“ gehört oder gelesen haben, ist innerhalb von zwei Jahren sichtlich geschrumpft: Während 2012 fast ein Viertel noch nie mit dem Terminus in Berührung gekommen ist, sagen das heute nur noch 14 Prozent von sich. Wer den Begriff kennt, verbindet mit ihm zumeist „umweltbewusstes Handeln und Wirtschaften“. Nur wenige meinen, dass Nachhaltigkeit generell den Blick auf die kommenden Generationen richtet. mehr

Junge Erwachsene wollen sichere Jobs statt Selbstständigkeit

Deutsche 18- bis 30-Jährige blicken optimistisch in die Zukunft und legen ihren persönlichen Fokus auf die Karriere. Als Unternehmer wollen sie jedoch nicht tätig sein. Für neue Technologien sind sie offen und von den deutschen Millennials verfügt ein größerer Prozentsatz über ein Smartphone als es bei ihren Altersgenossen in den USA und Lateinamerika der Fall ist. Und obwohl junge Menschen in Deutschland beim Datenschutz skeptischer sind als in anderen Ländern, schützen sie ihre Daten weniger. mehr

Deutsche auf historischem Glücksniveau

Die Deutsche Post legt eine neue Bestandsaufnahme zur Lebenszufriedenheit vor: Wissenschaftlich gesehen befindet sich Deutschland auf einem „Zufriedenheitsplateau“. An der Spitze des Glückrankings steht Schleswig-Holstein, am Ende Brandenburg. Die süddeutschen Regionen konnten im Vergleich zum Vorjahr aufholen. Der Abstand zwischen ost- und westdeutschen Regionen hat sich allerdings etwas vergrößert. mehr

Nike verringert Abstand zu Lieblingsmarke Adidas

Die neue Topmarke der Bundesbürger ist die alte: Adidas. Mit 6,8 Prozent der Stimmen liegt der Sportartikelhersteller in der Studie „Die Lieblingsmarke der Deutschen“ auf Platz eins – wie auch in den Jahren 2012 und 2013. Im Vergleich zum Vorjahr hat die Marke jedoch einen Prozentpunkt eingebüßt. Zu den Gewinnern in diesem Jahr zählen Nike, BMW, Audi und Nivea, weniger häufig genannt wurden dagegen VW, Apple, Samsung und Esprit. mehr

DHL und Hugo Boss neu in Interbrands „Best Global Brands“

Die alte und neue Nummer eins im Best Global Brands-Ranking von Interbrand heißt Apple. Google verteidigt Rang zwei und Coca-Cola liegt auch in diesem Jahr auf Rang drei. Hohe Wertzuwächse verzeichnen deutsche Marken, insbesondere Audi und Volkswagen. Erstmals unter den 100 wertvollsten Marken der Welt vertreten sind DHL und Hugo Boss. mehr

Kundendaten gibt es nur bei maximaler Transparenz

„Konsumenten haben wenig Vertrauen in den verantwortungsbewussten Umgang mit Daten durch Unternehmen“, sagt Nicolai Andersen, Leiter Innovation bei Deloitte. Das Beratungsunternehmen hat jetzt seine Studie „Datenland Deutschland – Die Transparenzlücke“ vorgestellt. Das Wachstumspotenzial einer datengetriebenen Wirtschaft lässt sich demnach nur realisieren, wenn das Verbrauchervertrauen gewährleistet ist. Genau hieran mangelt es aber in Deutschland. mehr

Geld verliert seine materielle Gestalt

Die Digitalisierung sämtlicher Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft revolutioniert das heutige Geldsystem. Alte Kontroll- und Machtstrukturen lösen sich auf und werden durch eine offene Netzkultur ersetzt. Geld spielt nicht mehr eine zentrale Rolle als Wirtschaftstreiber und Wertaufbewahrungsmittel. Diese Thesen erläutern die Autoren der Studie „Gutes Geld – Bezahlen, Investieren und die Wertschöpfung der Zukunft“ des Zukunftsinstituts. mehr

Marken brauchen eine Offline-Identität

Die dynamischsten Marken des Jahres 2014 – bezogen auf den US-amerikanischen Markt – sind bodenständig, erlebbar und persönlich. Das sind laut der Studie „Breakaway Brands“ der Markenberatung Landor weniger die Technologiegiganten wie Facebook oder Google, sondern „handfestere“ Marken wie Chex, Puffs, Keurig und Oakley. Ein Technologiestar ist dennoch dabei: Samsung verbesserte seine Markenstärke um mehr als 100 Prozent. mehr

Shared Mobility lebt von einfachen und flexiblen Dienstleistungen

Nutzen statt besitzen – dieser Verhaltenswandel bei Konsumenten wird den Personenverkehr in Zukunft stark ändern. „Der Mobilitätssektor gehört zu den am schnellsten wachsenden Bereichen dieser neuen Art von Ökonomie“, erklärt Roland Berger-Partner Tobias Schönberg. So werde die Welt der „Shared Mobility“, in der Fahrzeuge geteilt und Mobilitätsangebote gemeinsam genutzt werden, bis 2020 steigende Umsätze und Kundenzahlen verbuchen. Die Experten gehen von jährlichen Wachstumsraten von bis zu 35 Prozent aus. mehr
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