E-Commerce
21.01.2010. Der britische IT-Anbieter Bazaarvoice will im Jahr 2010 neue Niederlassungen in Deutschland, den Benelux-Staaten und Australien eröffnen, um das Wachstum des Unternehmens in diesen Märkten voranzutreiben. Ziel des Anbieters von Software-as-a-Service-(SaaS)-Lösungen für Social Commerce sei es, das Ausmaß der internationalen Geschäfte in den kommenden Monaten zu verdoppeln.
In Großbritannien habe sich die Anzahl der Kunden im vergangenen Jahr bereits mehr als verdoppelt, was einem Plus von 115 Prozent entspreche. In weiteren europäischen Ländern sowie im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum (APAC) habe Bazaarvoice sogar ein Wachstum um 275 beziehungsweise 400 Prozent verzeichnen können. Zu Unternehmen, die sich 2009 für Bazaarvoice entschieden haben, zählten auch Neckermann, Dell, Hewlett Packard, QVC, Karstadt und Conrad.
„Durch die Expansion in diese neuen Märkte kann Bazaarvoice den weltweit führenden Marken verstärkt dabei helfen, vom Feedback ihrer Kunden zu profitieren", sagt Brett Hurt, Gründer und CEO von Bazaarvoice. Ein solides Fundament in den neuen Märkten sollen drei Country Directors aufbauen. Als solcher fungiere in Deutschland künftig der ehemalige Google-Account-Manager Marc Rüsing, wobei er die Zusammenarbeit des Unternehmens mit Onlinehändlern in den USA, Großbritannien sowie Frankreich von Düsseldorf aus auch für den deutschen Markt verwirklichen soll. Als Country Director für die Benelux-Region sei Joel Kremer in Amsterdam vorgesehen, der zuvor für den Aufbau von Googles Präsenz in den Bereichen Handel, Unterhaltung und Bildung verantwortlich zeichnete. Graham Jackson wechsle von Skinkers, einem britischen Anbieter von Lösungen für das Enterprise Communication Management, zu Bazaarvoice und soll die Expansion nach Australien vorantreiben.
Bei Lösungen von Bazaarvoice wie beispielsweise „Ratings & Reviews“, „Ask & Answer“ sowie „Stories“ handle es sich um Social-Commerce-Anwendungen, die den Verkauf steigern sollen. Sie ermöglichen es Kunden nach Unternehmensangaben, Produkte zu bewerten, Fragen zu stellen sowie zu beantworten und Erfahrungen online auszutauschen. Applikationen sollen zudem das Online-Einkaufserlebnis steigern und Kunden fundierte Kaufentscheidungen treffen lassen. Händler würden von Vorteilen wie einer nahtlosen Anpassung, einem verbesserten Einfluss von Suchmaschinen-Optimierung, einer fundierteren Analyse und Syndizierung im Netz sowie einer optimierten Rechtesituation bei Webinhalten profitieren.
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