CRM
04.11.2009. Die Reihe der Datenmissbrauchsvorfälle bei Unternehmen wie der Telekom oder dem Finanzdienstleister AWD reißt nicht ab. Mit dem Adressdatenschutz „Mystery-IDs“ der Customer Care & Consulting GmbH (CC&C) soll sich die unerlaubte Weitergabe von Daten jedoch früh feststellen und die Quelle der Weitergabe identifizieren lassen.
„Die Datenschutzpflicht liegt beim Auftraggeber. Unternehmen, die ihre Daten in die Hände externer Dienstleister legen, müssen daher Sorge tragen, dass diese nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden. Rechtlich bindend bedeutet das: Datenverarbeitung im Auftrag (DViA)“, geben Customer-Relationship-Management (CRM)- und Qualitätssicherungsexperten von CC&C zu bedenken. Mystery-IDs seien fiktive Kundenadressen, die mit einer realen und aktiven Post- und E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer ausgestattet sind. Diese Datensätze würden für jeden Auftraggeber exklusiv generiert und in dessen bestehende Datenbank integriert. Zwar sollen die „falschen“ Daten von den „richtigen“ nicht zu unterscheiden sein, doch falle es sofort auf, wenn ein Dritter die Mystery-IDs kontaktiert. Beispielsweise nehme ein CC&C-Mitarbeiter bei telefonischer Kontaktaufnahme den Anruf entgegen, agiere wie eine reale Person und identifiziere auf diese Weise den widerrechtlichen Anrufer.
Durch die Zuordnung der Mystery-IDs zu einer internen oder externen Datenquelle soll zudem aufgedeckt werden können, ob Kundendaten durch eigene Mitarbeiter oder von externer Seite widerrechtlich weitergegeben wurden. Das erleichtere zum einen die Verfolgung des Datenmissbrauchs, zum anderen könne das Unternehmen sicherstellen, dass beauftragte Dienstleister wie Call-Center und Lettershops die Datenschutzvereinbarungen des Unternehmens einhalten. Ein weiterer Vorteil sei, dass das Unternehmen als Erstes vom Datenmissbrauch erfährt und aktiv handeln könne. „Grundsätzlich geht es auch um die unternehmerische Verantwortung gegenüber dem Kunden und nicht zuletzt um die Wahrung des eigenen Rufes“, unterstreicht Peter Apel, Geschäftsführer von CC&C. Der Gesetzgeber habe zwar die Rechtslage zugunsten der Verbraucher verschärft, doch würden strengere Gesetze noch zu keiner Verurteilung und damit auch nicht zu einem effektiven Druck auf die Täter führen. Erst ein Bewusstseinswandel bei den Auftraggebern werde auch zu einer stärkeren Verbrauchersicherheit führen.
www.ccuc.de12.03. Markenkongress 2010:
Erfolgsfaktoren einer möglichst natürlichen Markenführung
12.03. Deutscher Marketing-Preis 2010:
Deutscher Marketing-Preisträger gesucht
10.03. Marken-Award 2010:
Syoss, Em-eukal, Lego und SOS-Kinderdörfer gewinnen den Marken-Award
05.03. Markenführung:
Opels zweite Blitzkarriere!
05.03. Markenführung:
Leistungsmanagement führt weiter als Preismanagement
12.03. Kommunikation:
Dialogmarketingbranche erklärt Rezession 2010 für beendet
11.03. Mediaplanung:
AGOF stellt Kategorisierungsmodell für Social Media vor
11.03. Kommunikation:
Alle Zielgruppen nutzen Radioangebote länger
10.03. Kommunikation:
Soziale Netzwerke gewinnen für Marketing an Bedeutung
09.03. Kommunikation:
Werbebranche sieht leichter Erholung entgegen
12.03. Online-Marketing:
Neue Plattform will Unternehmen mehr Nutzer bescheren
11.03. Online-Marketing:
Multichannel-Unternehmen haben bei Kunden die Nase vorn
09.03. Online-Werbung:
In England soll ungekennzeichnete Werbung strenger kontrolliert werden
08.03. Web 2.0:
Mobile Internet-Strategien sind bei Unternehmen noch rar
04.03. Web 2.0:
Deutsche geben mehr Geld im Netz aus als je zuvor
08.03. Customer Relationship Management:
Sieben Schritte zum erfolgreichen Lead Management
08.03. Vertrieb:
Händler erachten Herstelleraußendienst als notwendig
05.03. Studie
:
Investitionsbereitschaft in Software ist nennenswert
04.03. Vertrieb:
Qualifizierungsfokus liegt auf Vertriebskompetenzen
26.02. Studie:
Welche Software brauchen Marketer?