Samstag, den 13.03.2010
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absatzwirtschaft Kolumne 2009



Michael Brandtner
Die Markenlektion 2009 oder warum ein radikales Umdenken für die Zukunft gefordert ist
Wenn uns das Jahr 2009 aus Markensicht etwas gelehrt hat, dann eines, nämlich dass Größe und Bekanntheit kein Erfolgsgarant für die Zukunft sind. Das Schicksal von Marken wie Chevrolet, Cadillac, Buick, Pontiac, Saab, Opel, Chrysler, Karstadt, Quelle oder Escada spricht eine klare Sprache. mehr...
Jens Reinhard
Wer liefert den ersten Voltwagen?
Den großen deutschen Automarken geht es nicht gut. Opel könnte gut mehr Staatshilfen gebrauchen, als sie ohnehin schon bekommen haben. Dass Porsche jetzt zu VW gehört, lässt bisher nur das Kreditvolumen der Gläubigerbanken steigen und nicht den Umsatz. Und Mercedes und BMW vermelden zwar dieser Tage bessere Verkaufszahlen, die Vergleichswerte sind allerdings 12 Monate alt und da waren die Folge der Krise für die Autoindustrie bekanntlich am schlimmsten. mehr...
Jürgen Häusler
Marke statt Staat?
Wann auch immer die aktuelle Krise vorbei sein wird. Und unabhängig davon, wie die Krise überwunden wird. Ein Ergebnis steht fest: Unsere Staaten werden in schwindelerregender Höhe verschuldet sein. Das Wort Sparzwang wird uns in der Folge allgegenwärtig begleiten. Wo der sprichwörtliche Gürtel enger geschnallt werden wird, wissen wir noch nicht. mehr...
Anne M. Schüller
Na endlich: Bestandskundenpflege liegt 2010 vorn
Glaubt man den Ergebnissen einer aktuellen BBDO-Studie, erleben wir demnächst die Wiederentdeckung des Bestandskunden. Nachdem dieser in der Vergangenheit häufig zugunsten der Neukunden-Akquise vernachlässigt wurde, setzt eine Mehrheit der 300 befragten Entscheider für 2010 auf aktive Kundenbindung und Kundendialog. Das ist eine gute Nachricht. Denn stabile und dauerhafte Kundenbeziehungen sind die Lebensversicherung eines Unternehmens. mehr...
Florian Haller
Green Marketing – von der Nische zum Megatrend
Zeitenwende. Junge Städter wollen plötzlich wissen, wo die Lebensmittel herkommen, die sie tagtäglich zu sich nehmen. Und natürlich was drin ist. Geschwindigkeitsfreaks interessieren sich für den Verbrauch und den CO2-Ausstoß ihrer Autos – und wollen trotzdem Freude damit haben. Und modeaffine Kundinnen verlangen plötzlich Auskunft darüber, ob die Schuhe, die sie tragen unter menschenwürdigen Umständen produziert wurden. mehr...
Karsten Kilian
Auch „Hinz & Kunz“ sollten sich ihren Namen schützen lassen
Bei „Marken“ denken viele nur an bekannte Namen wie Coca-Cola, McDonald’s oder Nike. Doch nicht nur global tätige Unternehmen sollten ihren „guten Namen“ schützen lassen, sondern auch die kleine, feine Bäckerei um die Ecke, der Goldschmied in der Nachbarschaft oder die Kfz-Werkstatt an der Hauptstraße. mehr...
Gerald Lembke
Mediennutzungsverhalten und das Märchen vom „König Kunde“
Für Marketing- und Vertriebsmanager hält das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) mit einer Studie zur Mediennutzung der Deutschen Konsumenten in der "Allensbacher Computer- und Technikanalyse" (Acta 2008) Material bereit, das diesen Berufen in diesen wirtschaftlichen Zeiten endgültig die Laune verderben könnte: Mit dem Internet verschiebe sich nicht einfach nur das Mediengefüge, sondern es entstehe eine neue Informationskultur. mehr...
Michael Brandtner
Allheilmittel Werbung!?
GM steht vor dem größten Umbau in der Unternehmensgeschichte. Und was ist der erste Schritt im Marketing? Die Antwort von Bob Lutz, dem neuen obersten Marketer von GM lautet so: „Ich denke, Sie werden sehr schnell einen drastischen Wandel in der Gestaltung und im Inhalt unserer Werbung sehen. Wenn nicht, dann heißt das, dass ich gescheitert bin.“ mehr...
Dr. Harald Jossé
Range-Werbung – diese Sparmaßnahme funktioniert nicht
Viele Autobauer setzen in der Krise auf Rangekampagnen. Da das Geld für die gezielte Bewerbung einzelner Modelle nicht reicht, zeigen sie in TV-Spots und Anzeigen die gesamte Palette der neuen und relaunchten Modelle in einem Werbeauftritt. Prominente Beispiele dafür sind Toyota und Renault. mehr...
Frank Tausendfreund
Vom „Opt-Out“ zum „Opt-In“
Die Änderung der Bundesregierung in der Datenschutznovelle II läutet zum ersten September 2009 einen Paradigmenwechsel ein. Das Opt-Out-Prinzip im Adresshandel wird zum Opt-In Prinzip. mehr...
Frank Dopheide
Willkommen in der neuen Realität
Die Krise ist im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar. Sie hat kein Bild in unserem Kopf. Keine leere Autobahn. Kein zerstörtes Hochhaus. Keine brennende Ölquelle. So ungreifbar wie das Bild ist unsere Angst vor der Krise. mehr...
Bernd M. Michael
„Wer mit Peanuts bezahlt, wird von Affen bedient“
Erfolgsvergütung für Werbe- und Media-Agenturen: ja oder nein? Die unendliche Geschichte von der erfolgsabhängigen Agentur-Vergütung ist so alt wie die Branche. Aber weil die „Aldisierung der Welt“ auch auf die Kommunikation übergegriffen hat – und manche Agenturen nicht verhindern konnten, nur noch wie Handwerker nach Stundensätzen bezahlt zu werden – ist es Zeit, mal wieder darüber zu reflektieren. mehr...
Uwe Munzinger
Die Krise – eine einmalige Chance für Angebote mit Substanz
Wir befinden uns in der schwersten Wirtschaftskrise seit Generationen: „Notleidende Banken“ müssen vom Staat mit Milliardenbeträgen gestützt werden und Unternehmen der Privatwirtschaft stehen vor dem 100-Milliarden-Euro-Rettungsfonds der Bundesregierung Schlange. Nur einer scheint sich von der Krise bislang völlig unbeeindruckt zu zeigen: der deutsche Konsument. mehr...
Marc Schwieger
Product Placement als Format der Zukunft?
„Kannst Du mir mal die Butter geben?“ „Gerne, wenn du mir die Nutella reichst.“ Liest sich wie ein ganz normaler Dialog beim Sonntagsfrühstück, wäre in einer deutschen Fernsehserie jedoch verboten. Nach den aktuellen Richtlinien bleibt Butter Butter und Nutella wird zur namenlosen Nuss-Nougat-Creme. In diesem Jahr jedoch, mittendrin in einer doppelten Medienkrise, wird auch in Deutschland die neue europäische Medienrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. mehr...
Lothar Keite
Die erstaunliche Entdeckung des homo humanus
Manchmal reibt man sich verwundert die Augen: was eigentlich alle wissen sollten, scheinen doch nicht alle zu wissen. Es fällt auf, wenn einige einen Umstand als neu feiern, den andere für selbstverständlich halten. So geht es aktuell mit der Entdeckung des Menschen in der Ökonomie. mehr...
Michael Brandtner
Nichts aus der Krise gelernt
Wohin kurzfristiges Zahlendenken führt, kann man zurzeit jeden Tag rund um den Globus in der Wirtschaftspresse nachlesen. Aber anscheinend sind wir Menschen nicht besonders lernfähig. Anders kann man sich folgende Headline in einem Branchenblatt nicht erklären: „Coca-Cola definiert den Preis neu: Der Konzern nimmt Agenturen in die Risiko-Pflicht – und ist damit nicht alleine“. mehr...
Malte W. Wilkes
Kunden können gar nicht gut bedient werden
Jetzt, wo Märkte zusammenbrechen, durchhängen oder sich Kapitaleigner und Finanzgeber auch um mittelständische Unternehmen und ihre Effizienz kümmern, jetzt bleibt strategisch und operativ kein Stein auf dem anderen. Alle reden dabei vom Kunden. Doch zeigen unsere Erfahrungen, dass Unternehmen Kunden zwar bedienen wollen, das aber oft gar nicht können. mehr...
Mirko Kaminski
Gerade jetzt: Wertschätzung führt zu Wertschöpfung
Ein Plädoyer für Respekt gegenüber Mitarbeitern gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten. Denn Mitarbeiter sind nicht Teil des Problems. Im Gegenteil. In ihnen steckt die Lösung. Man muss sie nur machen lassen. mehr...
Anne M. Schüller
Kündigen Sie!
Kündigen Sie! Es lohnt sich. Wer nämlich heutzutage als Kunde mit Liebesentzug droht und seine Verträge nicht einfach verlängert, sondern regelmäßig kündigt, kann – zum Beispiel bei Mobilfunk- und Kabel-TV-Anbietern, bei Krankenkassen und Versicherungen, bei Zeitungen und Zeitschriften – so richtig absahnen. mehr...
Bernd M. Michael
Die neue Realität oder „Quäl Dich Du Sau!“
Im letzten Monat hatte ich an der Harvard Business School eine interessante Diskussion. Sollte der Begriff „Krise“, rückwärts gerichtet und negativ beladen, nicht besser durch einen anderen Ausdruck ersetzt werden, der zukunftsorientiert und positiv ist? Weil Amerikaner an die „Self-fullfilling Prophecy“ glauben, ist ihnen diese Begrifflichkeit besonders wichtig. Auch Barack Obama spricht in seinen Reden von „Frivolity is over, frugality is the new cool”. Mit Frugality meint er Genügsamkeit als eine neue Haltung, die in unserer Welt Raffgier und Egomanie ersetzen wird. Willkommen in der „neuen Realität“. mehr...
Michael Brandtner
Das wahre Problem von Opel
Opel spaltet – wie die WirtschaftsWoche schrieb – die Nation im wahrsten Sinne des Wortes, wenn es darum geht, ob der Staat Opel retten sollte oder doch nicht. Dabei kam das Wirtschaftsmagazin selbst zu dem Schluss, dass es zehn gute Gründe gibt, Opel nicht mit Staatsgeldern zu helfen. mehr...
Christian Scheier
Im Gehirn geht es um Belohnung – nicht um Emotion
Immer noch werden Marken zu sehr anhand ihrer Bedeutung taxiert. Man meint, gleichsam über den Aufbau von Emotionen, Kaufabsichten erzeugen zu können. Emotionen sind vielleicht sogar derzeit eines der am meisten überschätzten Steuerungsvariablen in der Werbung. Marketing-Entscheider müssen sich aber vielmehr fragen, ob ihre Marke das Belohnungszentrum anspricht. mehr...
Bernd M. Michael
Media in the lead: Wunsch- oder eher Alptraum?
Die Rache kommt spät. Aber sie kommt. Wenn früher die letzten 15 Minuten einer 3-Stunden-Präsentation beim Kunden gerade noch für Media übrig blieb, dann hat sich das Bild im letzten Jahrzehnt total umgekehrt. Und jetzt greift Media endgültig nach der Macht. mehr...
Jürgen Häusler
Städte als Marken: Was ist Fiktion und was Wirklichkeit
Wir alle haben bestimmte Bilder von Städten in unseren Köpfen. Und basierend auf diesen Bildern fällen wir unzählige Entscheidungen. Als Bürger dieser Städte, als Reisender in diese Städte, als Investor an diesen Standorten. Ganz beliebig scheinen diese Stadtbilder nicht zu sein. mehr...
Jesko Perrey
Noch ist Zeit, gegenzusteuern
Markenhersteller und Händler müssen sich zurzeit vorkommen wie bei der Formel 1 kurz vor dem großen Regen. Die Angst vor der Rezession zieht herauf wie eine Gewitterwand, hektisch werden Boxenstopps eingelegt. Nirgendwo ist diese Situation weniger willkommen als im Marketing. mehr...
Ralf Strehlau
Amazon und Ebay – die beiden Internetgiganten im Kampf?
In diesen Tagen hat Stefan Groß-Selbeck, zuvor Chef von Ebay-Deutschland, den Vorstandsvorsitz bei Xing übernommen. Sicherlich kein normaler Wechsel von einem zum anderen Unternehmen. Als Beobachter hat man das Gefühl, dass Ebay seine Relevanz als Verkaufsplattform zunehmend verliert und Amazon sich als Hauptkonkurrent herauskristallisiert. mehr...
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Markenwerbung für Medienmarken überflüssig?