Sonntag, den 14.03.2010
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absatzwirtschaft Kolumne 2008



Michael Brandtner
Raus aus der strategischen Marketingmisere
Mit großem Interesse habe ich den Blog von Yvette Schwerdt (Absatzwirtschaft Online, 24. Nov. 2008) über die multikulturelle Krise im überregionalen Marketing gelesen, speziell dass die Manager vor allem auf Begriffe wie Mobile Marketing, Social Marketing oder Behavioral Targeting abfahren. Nur wie diese Begriffe zeigen haben wir heute in Deutschland und Österreich nicht nur eine multikulturelle Marketingmisere, wir haben vor allem eine strategische Marketingmisere. mehr...
Malte W. Wilkes
Zeit der Marketingstrategen - nicht der Träumer
In vielen Branchen ist der heiße Atem der Rezession schon zu spüren. Doch Marketing und Vertrieb werden es schon richten – sagen die Rezeptschwätzer. Man muss einfach nur Mut haben und die Marke stärken. Aber die Wahrheit ist: Es gibt keine Standard-Rezepte. Darum sehen die Antworten sehr unterschiedlich aus. mehr...
Bernd M. Michael
Globale Marken – made in Chindia
Zwei Ereignisse haben die Frage nach den Weltmarken der Zukunft neu justiert: Der führende indische Automobil-Hersteller kauft die renommierten Marken Jaguar und Landrover. China organisiert eine Olympiade, die das Weltbild dieser Nation um 180 Grad dreht. mehr...
Jürgen Häusler
Wer will noch eine Bank sein?
„Eine Bank sein", erklärt der Duden, bedeutet als umgangssprachliche Redewendung „ein sicherer Erfolg sein“. Zwei Dinge fallen ins Auge. Zunächst: Wer hätte im Gralshüter der deutschen Sprache eine Quelle derart tiefgründigen, geradezu britischen Humors vermutet? Aber auch umgekehrt: Welches grosse Ausmass an über Generationen gewachsenen Vertrauens in eine kommerzielle Institution spiegelt sich in der Tatsache wieder, dass „eine Bank sein" in unserem alltäglichen Sprachgebrauch zum Synonym entwickelt hat für „zuverlässig zum Erfolg führen“? mehr...
Hermann Simon
Hidden Champions und Krisen
Es ist interessant, wie die Hidden Champions mit Rezessionen und Krisen umgehen. Sie scheinen mehrheitlich von Rezessionen und Krisen zu profitieren. Jedenfalls vertrat gut die Hälfte der Unternehmenschefs die Meinung, dass sie besser durch eine Rezession kommen als die Branche insgesamt. mehr...
Frank Hollmann
Chinesische Milch-Pantscher werben um Vertrauen
Mit einer gewaltigen Werbekampagne versuchen Chinas große Milchproduzenten, das Vertrauen der Konsumenten zurück zu gewinnen. Im chinesischen Fernsehen laufen seit einigen Wochen lange Spots, in denen Unternehmen wie Mengniu oder Yili die gesamte Produktionskette erklären. mehr...
Michael Brandtner
Wo zum Teufel ist Kodak?
Wie jedes Jahr veröffentlicht Interbrand die wertvollsten Marken der Welt. Nur dieses Jahr hat sich eine Traditionsmarke aus den „Best Global Brands 2008“ verabschiedet. Und es ist nicht irgendeine Marke. Es ist eine Marke, die noch 1999 mit einem Markenwert von 14,8 Milliarden US-Dollar auf Platz 16 lag. mehr...
Bernd M. Michael
Steht uns das einstufige Marketing ins Haus?
Niketown war der Anfang. Apples Neueröffnung in Beijing im letzten Monat schon eher eine Routine-Meldung, auch wenn sie durch die Weltpresse ging. Niveas „Haus der Schönheit“ in Hamburgs feinster Meile ließ aufhorchen. Und Dell – der Erfinder des reinen Online-Verkaufs – beginnt jetzt offline, unser Straßenbild zu bereichern. mehr...
Klaus Brandmeyer
Audi auf der Olympia-Spur
Dass die Taxifahrer in Peking Mercedes fahren würden, hatte vernünftigerweise niemand erwartet. Eher war man darauf eingestellt, dass die deutsche S-Klasse-Marke den Chauffeuren der VIP’s vorbehalten blieb, von denen es während der Olympiade reichlich gab. Man hatte ihnen auf den breiten Straßen der Stadt eine eigene Fahrspur eingeräumt, markiert durch die olympischen Ringe. mehr...
Jürgen Häusler
Hochmut vor dem Fall?
Ein finanzieller Erfolg war die Euro 2008 für die Veranstalterin wohl allemal: „Uefa sahnt ab“ – so die Marketingpresse. Eine Milliarde Euro bleibe ihr unter dem Strich. Erfreut zeigen sich denn auch die Verantwortlichen. Weniger euphorisch dürften die Sponsoren der Veranstaltung urteilen. Sportsponsoren geraten angesichts dramatisch steigender Aufwendungen generell bereits intern unter zunehmenden Rechtfertigungsdruck. mehr...
Klaus Peter Nebel
Wer denkt, der denkt nur, dass er denkt
Wenn die These stimmt, dass eine Marke sich vor allem im Kopf der Rezipienten abspielt, wäre es ja nicht schlecht zu wissen, unter welchen Bedingungen sich das abspielt. Nun ist ja Hirnforschung in aller Munde, aber von dort ins Hirn, wo das Kognitive entsteht, ist es dann doch ein weiterer Weg als die biologisch bedingte Nachbarschaft beider Organe vermuten lässt. mehr...
Michael Brandtner
Coca-Cola in Panik?
Was ist los mit Coca-Cola? Auf einmal – fast aus heiterem Himmel – wirbt die Coca-Cola-Company damit, dass Coca-Cola seit 1886 ohne zugesetzte Konservierungsstoffe und ohne künstliche Aromen auskommt. Ist das die Antwort auf Red Bull Simply Cola, das mit „strong & natural“ wirbt? Es scheint so. Und das ist markenstrategisch gesehen ein schwerer Fehler. mehr...
Michael Raum
Der Vertrieb ist nur so gut wie seine Vertriebsleitung
Unsichere konjunkturelle Rahmenbedingungen, härterer Wettbewerb und massiver Kostendruck – viele Unternehmen haben die Chance verpasst, ihren Vertrieb darauf einzustellen. Eine Vorgehensweise wie vielleicht vor fünf Jahren ist heute nicht mehr bezahlbar und effizient. Vorhandenes Kundenpotenzial schöpfen Unternehmen häufig nicht aus. mehr...
Jan Döring
Marketingkommunikation 2020: Offline oder Online? Falsche Frage!
Die Branche scheint sich uneins: Die einen prophezeien den Niedergang von Print- und TV-Werbung. Die anderen sehen in Online bestenfalls eine Ergänzung der "klassischen" Medien. Die bevorstehenden Veränderungen in der Marketingkommunikation sind aber vermutlich wesentlich tiefgreifender... mehr...
Bernd M. Michael
Wie viel Push hält das Internet aus?
Push oder Pull sind plötzlich zum heißen Diskussionsthema unter Marketing-Experten geworden. Welche strategische Leitlinie verspricht den größten zählbaren Erfolg? Die Push-Freunde führen Argumente an, die sich in erster Linie auf die Gemütslage der Käufer beziehen. mehr...
Jürgen Häusler
Darf Wasser zur Marke werden?
Im spanischen Saragossa widmet sich die Expo 2008 dem Thema „Wasser und nachhaltige Entwicklung“. Ein gut gewähltes Thema. Aktuell und relevant. Unsere Welt besteht grösstenteils aus Wasser. Auch wir Menschen bestehen bekanntlich zu zwei Dritteln aus Wasser. mehr...
Andreas Pogoda
Wo bleibt die Kreativität? - Ein Zwischenruf
Große Budgets, große Marketing- und Brandingabteilungen und große Agenturen sind wohl noch keine Garantie für Kreativität. Jüngste Beispiele liefern solche Automobil-Anzeigen. Obwohl ein individueller Auftritt das erste Gebot guter Werbung ist, sehen wir immer mehr Düsternis und graue Wagen. Mercedes, Audi, BMW gehen voran, Lexus, Opel und die anderen folgen. mehr...
Malte W. Wilkes
Klassische Pitches sind closed shop
Werbepitches sind eine verschleierte Welt. Streit über Klarheit und Wahrheit im Verfahren gibt es zwischen Kunden und Agenturen immer wieder. Doch auch hochkarätige Agenturen verweigern sich der Transparenz… mehr...
Thomas Pöck
Zehn Stellhebel erklären den Erfolgsunterschied bei Unternehmen
Strategische Entscheidungen haben häufig den Charakter von „trial & error“. Nur wenige Führungskräfte haben in ihrer Karriere die Möglichkeit, langjährige Erfahrungen mit Strategien zu sammeln. Daher ist es nicht überraschend, dass sich Fehler wiederholen. In der heutigen Zeit kann sich jedoch kein Unternehmen strategische Fehler leisten. mehr...
Bernd M. Michael
Ist das Employer Branding die neue Geheimwaffe im Wettbewerb?
Die entscheidende Ressource der Zukunft scheint das zu werden, was man heute auf neudeutsch „Human Capital“ nennt. Das Wissen und die Motivation des Personals entwickeln sich zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil. Wem es gelingt, die Besten an sich zu ziehen, schafft Vorsprünge. Und die Besten gehen bevorzugt zu Unternehmen mit dem höchsten Ansehen und einer einzigartigen Reputation. mehr...
Jürgen Häusler
Marken machen Nationen
Marken machen Nationen? Warum stocken wir beim Lesen dieses kurzen Satzes? Weil wir gewohnheitsmässig die Kausalität in entgegengesetzter Richtung für naturgegeben halten: Nationen machen Marken. mehr...
Udo Klein-Bölting
Marketing ist nicht l’art pour l’art
Die aktuelle Fusionswelle etwa im Bereich Handel und Finanzen beflügelt die Phantasie der Börse und Öffentlichkeit und treibt die Konsolidierung weiter voran. Man rechnet mit Kosteneinsparungen in Millionenhöhe, dem drastischen Abbau von Arbeitsplätzen, aber auch neuen Wachstumspotenzialen. So wie eben bei jedem Merger. mehr...
Malte W. Wilkes
Non-scripted ist die neue Anmache
Werbung ist meistens streng durchdacht: Saubere Kommunikationsanalyse, konsequente Strategieentwicklung, klare Briefings, stringente Konzeption, kreative Umsetzung nach Regeln der Wissenschaft. Und doch wenden sich Gruppen mehr und mehr von ihr ab. Die gewollte, die geplante Wirkung bleibt aus. Markenwerte sinken, der Kunde wird eine flüchtige Gestalt. Er überblättert, was zu überblättern gilt. mehr...
Bernd M. Michael
If you cannot beat them, join them
Wer Brüssel unterschätzt, schadet sich selbst. Das gilt vor allem in Sachen Werbung und Marketing. Die jüngste Einschränkung der Alkohol-Werbung ist ein typischer Fall: Der permanente Aufschrei von Herstellern, Handel, Agenturen und Verbänden über Brüssels anhaltende Regulierungswut führt zum wiederholten Male ins Leere. Schlimmer noch: er ist schlicht unintelligent. Warum? mehr...
Andreas Rapp
Die richtige Agenturvergütung: Es gibt die Billigen und die Besonderen
Der Honorardruck auf Agenturen wächst. Die Kunden verlangen mehr Leistung zu meist gleich bleibenden Honoraren. Neue Kommunikationsfelder wie Online-Marketing, Guerilla-Werbung, CRM, Mobile-Marketing – um nur einige zu nennen – führen zu komplexeren Aufgabenstellungen an die Macher. mehr...
Miriam Meckel
Abschalten ist überlebensnotwendig
Die Mehrheit der Menschen gehört heute zur Gattung des „homo connectus“. Sie will die permanente kommunikative Vernetzung und Erreichbarkeit, fühlt sich von ihr aber zugleich geplagt oder gar überfordert. Bei der Menge an Emails, die wir täglich verarbeiten müssen, ist das auch kein Wunder. mehr...
Jürgen Häusler
Wirkung oder Moral?
Moralisch entrüsten wir uns immer mehr über entlarvte Dopingsünder. Unlängst verdarb uns im Tennis das „Ende einer Prinzessin“ mindestens das Wochenende. Im Radsport leiden wir monatelang am Schrecken ohne Ende. Und was geschieht, wenn im Kampf China gegen den Rest der Welt der saubere Sport vorhersehbar immer nur hinterherlaufen wird? mehr...
Christian Prill
Unabhängigkeit in Gefahr
In halbseitigen Zeitungsanzeigen ging es vor kurzem zur Sache: „Wer etwas aufgeben will, geht zur Post. Wer etwas aufbauen will, zum unabhängigen AWD.“ So teilte der Finanzvertrieb AWD in Richtung Postbank aus. Die Botschaft soll wohl sein: Während wir AWDler bei der Auswahl der Finanzprodukte unabhängig sind und auch bleiben, ist das bei der Postbank nicht gewährleistet. mehr...
Michael Brandtner
Obama´s Marketinglektion
Barack Obama ist auf dem Vormarsch und viele sehen den Erfolgsfaktor in seinem dynamischen Auftritt. Seine Wahlreden haben bereits Kultcharakter. Manche vergleichen seine Veranstaltungen bereits mit denen von Rockstars. Aber Obama reißt nicht nur mit. Amerika weiß vor allem, wofür er steht. Das ist der wirklich entscheidende Faktor. mehr...
Malte W. Wilkes
Werbung kann sofort Geld schöpfen
Werbewertschöpfung fokussiert sich traditionell auf Kreativität. Doch dieses „unvergleichlich Schöpferische“ ist nur ein kleiner Teil des gesamten Prozesses. Richtig Geld verbrennen Unternehmen und Agentur oft gemeinsam bei Planung und Umsetzung. Sind für ein Produkt zum Beispiel in einem Jahr 18 Mailings geplant, so wird diese Zahl in vielen Unternehmen nicht erreicht. Wir haben das nicht geschafft, heißt es. mehr...
Bernd M. Michael
"Gestern" ist heute wieder chic
Zwei Phänomene haben derzeit Konjunktur. Einmal die Frage junger Leute nach gefälschten Luxus-Marken. Sie nennen sie „Fakes“ und distanzieren sich damit vom Establishment. Das zweite ist die Renaissance der Traditionsmarken. Die begann ebenfalls bei den Jugendlichen und dehnt sich inzwischen auf alle Altersschichten aus. Beidesmal reagieren Konsumenten auf einen allgemeinen Mangel an Orientierung. mehr...
Hajo Riesenbeck
Nicht morgen, sondern schon heute
Wundermedium Internet: In Geschwindigkeit, Interaktivität und Kosteneffizienz schlägt es jeden anderen Marketingkanal. Doch die Netzwelt birgt auch Risiken. Wer ihren Fallstricken entgehen will, muss technisch und strategisch nachrüsten. Nicht morgen, sondern schon heute. mehr...
Vok Dams
Was heißt heute Live-Marketing?
Ein Jahr ist es her, dass sich der FAMAB, ehemals noch im Untertitel die Begriffe Design, Exhibition, Events, als „Verband Direkte Wirtschaftkommunikation“ neu positionierte und damit auf die aktuelle Veränderung des Marktes, die veränderten Tätigkeitsfelder seiner Mitglieder und eine Veränderung seiner Mitglieder-Struktur reagierte. mehr...
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