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Was sind Voraussetzungen, um den Weg zu Cross-Innovations zu ebnen?
STEINLE: Unternehmen benötigen in erster Linie eine offene Unternehmenskultur. Es gilt für Einflüsse von außen durchlässig zu sein – über Kooperationen, Partnerschaften und eine aktive Kommunikation. Die Mitarbeiter müssen darin gefördert werden, links und rechts vom Gartenzaun zu gucken. Das beginnt mit einer Einstellungspolitik, die bewusst darauf abzielt, Bewerber aus anderen Branchen für das Unternehmen zu gewinnen.
Welche konkreten Handlungsempfehlungen geben Sie Marketingentscheidern, um ihre Cross-Innovationsstärke zu erhöhen?
STEINLE: Sie sollten sich aktiv auf die Suche nach Ideen von außen machen. Bei Procter & Gamble gibt es die klare Vorgabe, dass die Hälfte aller Neuentwicklungen von Externen stammen soll, um Entwicklungskosten zu sparen und das Innovationstempo zu erhöhen. Damit einher geht, sich vom „not invented here“-Syndrom zu lösen. Das heißt, Abschied von der Eitelkeit zu nehmen, alles als minderwertig zu betrachten, was nicht selber entwickelt wurde. Die besten Ideen werden wahrscheinlich nicht aus den eigenen Reihen kommen.
Die Fragen stellte Martina Monsees.
Mehr Informationen zum Praxis-Guide Cross-Innovations finden Sie unter:www.zukunftsinstitut.de
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