Marktforscher wollen Status quo beibehalten
08.03.
Das EU-Datenschutzkonzept bringt die Markt- und Meinungsforscher in Bedrängnis. Eine auf diesem Konzept basierende Gesetzesverabschiedung würde den Handlungsspielraum der Branche stark beschneiden. Denn das „Gesamtkonzept für Datenschutz in der Europäischen Union“ beinhaltet die Einführung eines allgemeinen Transparenzgrundsatzes bezüglich der Erhebung von Daten, einen verstärkten Jugendschutz und die Einführung eines Rechts auf Vergessen. mehr
Bürger fragen – Marktforscher antworten
15.02.
Üblicherweise sind es die Marktforscher, die Verbrauchern Fragen stellen. Am 14. Mai ist das anders. Dann stellen sich die Markt- und Sozialforscher den Fragen der Bürger. „Wir als Branche wollen den Nutzen unserer Forschung für die Gesellschaft besser vermitteln als bisher“, erläutert Hartmut Scheffler, Vorstandsvorsitzender des Arbeitskreises Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM), im Namen der „Initiative Markt- und Sozialforschung“ diese Aktion. Die Initiative veranstaltet dann unter dem Motto „Bürger fragen“ den Tag der Marktforschung. mehr
„Zu lange hat man sich mit der Kumulation von Zahlen beschäftigt“
03.02.
„Online ersetzt keine Theorie, keine Methode, das wird unterschätzt,“ sagt Stephan Grünewald, Mitbegründer des renommierten Marktforschungsunternehmens Rheingold im Interview mit der Zeitschrift absatzwirtschaft. Zusammen mit seinem Partner Jens Lönneker setzt sich Grünewald hier kritisch mit aktuellen Entwicklungen im Marketing auseinander. Die Psychologen, die für eine qualitative und tiefenpsychologische Marktforschung stehen, beanstanden vor allem die herrschende Internet-Gläubigkeit, die in Schlagworten wie „Schwarmintelligenz“ und „Co-Creation“ zum Ausdruck kommt. mehr
Internet als Quelle für Marktforschung
02.02.
Das Internet ist eine ergiebige Quelle für die Marktforschung, wird aber von Unternehmen bisher zu wenig genutzt. Zu diesem Schluss kam Christian Halemba, Unternehmensberater bei Mind Business, auf dem Marketing Solution-Forum in Düsseldorf. Die Kommunikation im Internet habe weitreichenden Einfluss auf die Kaufentscheidung der Konsumenten, und die Wahrnehmung von Produkten und Dienstleistungen von Unternehmen und sollte stärker analysiert werden.
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Ganzheitliche Markenassoziationsmessung möglich
29.12.
Die Interrogare GmbH hat mit der Consumer Mind Map ein neues Online-Tool zur Messung von Markenassoziationen entwickelt. Dabei erstellen Probanden analog zu bekannten Mind-Mapping-Ansätzen ein visuelles Abbild ihrer subjektiven Markenwahrnehmung. Dies lasse ein ganzheitliches Bild der Marke entstehen, das die Struktur und Verknüpfung unterschiedlicher Imagedimensionen mit der Marke offenlegen soll. mehr
„Neuro-IPS hilft, Zielgruppen besser zu verstehen“
22.12.
Unternehmen, die auf die neue Neuro-IPS-Methode setzen, sollen erstmals implizite Persönlichkeitssysteme messen und diese für ihre Markenkommunikation und das Marketing nutzen können. Wie sich anhand Hirnforschungserkenntnissen repräsentative Zielgruppenbeschreibungen vornehmen lassen, erklärt Prof. Dr. David Scheffer. Er trieb die Entwicklung von Neuro-IPS als wissenschaftlicher Leiter des Instituts 180 Grad und Inhaber einer Professur für Wirtschaftspsychologie mit den Schwerpunkten Marktforschung und Neuromarketing an der Nordakademie bis zur Marktreife voran. mehr
Ad Impact Monitor soll zum Standardinstrument ab 2011 werden
16.12.
Der Vorstand der Publikumszeitschriften (PZ) im Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) hat auf seiner Sitzung am 10. Dezember 2010 beschlossen, die Forschungsinitiative Ad Impact Monitor (AIM) des VDZ breiter und neutraler aufzustellen. Mit diesem Beschluss reagiert der Verband auf die Kritik verschiedener Marktpartner, die Forschungsinitiative Ad Impact Monitor, mit dem die Print-Werbewirkungsforschung vorangetrieben werden soll, neutraler und transparenter zu machen. mehr
Markt-Media-Studie integriert neue Sinus-Milieus
13.12.
Den Wandel der deutschen Gesellschaft bildet die Studie „Typologie der Wünsche“ (TdW) 2011 des Instituts für Medien- und Konsumentenforschung (IMUK) ab. Um strukturelle und wertebasierte Veränderungen und ihre sozialen wie kulturellen Folgen möglichst genau und wirklichkeitsnah zu berücksichtigen, wurden die neuen „Sinus Milieus“ des gleichnamigen Forschungsinstituts integriert und mit den eigenen Markt-Media-Daten aus 94 Marktsegmenten zusammengeführt. mehr
Analyse mithilfe virtueller Einkaufsumgebung
02.12.
Kaufentscheidungsbäume gehören zu den wichtigsten Instrumenten in der Shopper- und Category-Management-Forschung. Denn erst direkt vor dem Regal entscheiden die meisten Verbraucher, welche Sorte oder Marke, welche Packung oder Größe, welchen Duft oder Geschmack sie kaufen und welche Rolle der Preis dabei spielt. Anhand von Kaufmustern visualisieren Kaufentscheidungsbäume, welche Kriterien in welcher Reihenfolge den Ablauf der Produktwahl ordnen. Das Marktforschungsunternehmen Simstore bietet in diesem Zusammenhang eine neuartige Lösung. mehr
Beziehungsstrukturen zwischen Konsument und Marke aufdecken
29.11.
Mit dem „V-System“ hat das Nürnberger Marktforschungsinstitut Markmetrics ein Modell entwickelt, das den Vorsprung einer Marke gegenüber ihren Wettbewerbern misst. Auf Basis valider Daten wird analysiert, wo eine Marke und ihre Wettbewerber stehen, worin die Gründe für diese Marktposition liegen und welche Handlungsempfehlungen sich daraus ergeben. Dem V-Modell liegen vier grundlegende Positionen zugrunde, die Konsumenten zu einer Marke haben können und die durch Marketingmaßnahmen beeinflusst werden. mehr




