Unerwünschte Postwurfsendungen sind rechtswidrig
04.01.
Werbesendungen und Reklame, die in Briefkästen mit dem Aufkleber „Werbung, nein danke!“ eingeworfen werden, sind eindeutig unerwünscht und damit unzulässig. Dieses Urteil fällte das Landgericht Lüneburg Anfang November 2011. mehr
Bonny steigt Ende März aus dem Landwirtschaftsverlag aus
Karl-Heinz Bonny
02.01.
Karl-Heinz Bonny, seit rund 20 Jahren in der Geschäftsführung des Landwirtschaftverlages in Münster, wird Ende März sein Amt als Geschäftsführer niederlegen und im November das Verlagshaus verlassen. Das bestätigte Bonny der absatzwirtschaft auf Nachfrage. Die Dinge im Landwirtschaftsverlag seien schon vor Jahren so verabredet und passen in die Rhythmen des Unternehmens. Der vor zwanzig Jahren abgeschlossene Vertrag sah den Ausstieg spätestens zum Herbst 2012 vor. Über Oktober 2012 hinaus bleibt Bonny für weitere zwei Jahre Berater des Hauses.
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Qualität von Marketing-Zeitschriften neu bewertet
29.12.
Für den Forscher sind Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften das, was für den Sportler Medaillen sind. Ihr Renommee hängt davon ab, ob ihre Fachartikel von erstklassigen Zeitschriften veröffentlicht werden. Speziell in der Betriebswirtschaftslehre gibt es bislang jedoch kein allgemein anerkanntes Ranking, welche Zeitschriften prestigeträchtig sind. Einen Versuch startete im Jahr 2003 der Verband der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft mit seinem sogenannten Jourqual-Ranking. Jetzt stellen Marketing-Experten der Universitäten Hohenheim und Tübingen eine Alternative für den Marketing-Bereich vor: Sie entwickelten das „German Marketing-Journal Ranking“ (GeMark). mehr
Internet beim Fernsehen eher selten genutzt
22.12.
Daten zum Stand der Internetnutzung beim Fernsehen haben IP Deutschland und TNS Emnid erhoben. Die Befragung von knapp 900 Fernsehzuschauern im Alter zwischen 14 bis 49 Jahren für das „Digital Barometer“ ergab, dass etwa jeder dritte Fernsehzuschauer gelegentlich parallel zum Fernsehen im Internet surft. 16 Prozent der TV-Zuschauer machen dies oft oder sehr häufig. Überrepräsentiert sind dabei jüngere TV-Konsumenten und Männer. Die Studienverantwortlichen stellen somit fest, dass zwei Drittel der Befragten gar nicht oder allenfalls hin und wieder beim Fernsehen online sind. Es werde nach wie vor überwiegend exklusiv ferngesehen. mehr
Warum 2012 ausgerechnet für die Wirtschaftsmedien ein gutes Jahr wird
20.12.
Die Wirtschaftspresse spiegelt die ökonomische Großwetterlage wie kaum ein anderes Mediensegment – und spürt Krisen besonders schmerzhaft. Seit dem Rekordhoch im Jahr 2000 bis heute ist das Anzeigenvolumen auf gut ein Drittel gesunken. Allerdings nicht stetig, sondern in hohen Wellen: Scheint die Konjunktursonne, zieht sie den Anzeigenpegel nach oben. Geht die Wirtschaft auf Tauchstation, dann werden auch Budgets in der klassischen B-to-B-Kommunikation schnell mal über Bord geworfen. Verleger Frank-B. Werner („Euro“, „Euro am Sonntag“) nennt Gründe, weshalb es mit den Business-Blättern im kommenden Jahr trotz derzeit nervöser Finanzmärkte und unsicherer Prognosen aufwärts gehen wird. mehr
2012 gibt es unter den Medien praktisch nur Verlierer
19.12.
Geht es Ihnen wie mir? Ich kann die Jahresrückblicke im Fernsehen nicht mehr sehen. Schon gar nicht in der Menge, in der sie ausgestrahlt werden. Ähnlich ergeht es mir mit den unvermeidlichen Medien-Prognosen für das kommende Jahr. Zumal unsere Presse die TV-Leute zu fragen pflegt, was sie vom nächsten TV-Jahr erwarten, die Printler, ob ihre Renaissance bevorsteht – und die Onliner, wie stark sie im nächsten Jahr wachsen. Die Antworten kann man sich schenken, oder gleich in die „Wir-stehen-vor-einem-sehr-guten-Jahr“-Blablabla-Tonne werfen. Es liegt in der Natur der Sache. Und deshalb strafen wir diese Prognosen mit Missachtung. Ich will deshalb mal versuchen, eine Prognose zu verfassen, die Sie gelesen haben wollen. mehr
Unternehmen wollen stärker in Messen investieren
16.12.
Trotz wachsender Unsicherheit über die künftige Wirtschaftsentwicklung planen zahlreiche deutsche Aussteller, ihre Messe-Etats für 2012/2013 zu erhöhen. Nach den Ergebnissen des AUMA-Messetrends, einer repräsentativen Befragung deutscher Aussteller durch TNS Emnid, wollen 30 Prozent der ausstellenden Unternehmen mehr Geld für Messen ausgeben, 55 Prozent gleich viel und nur 15 Prozent weniger. Wie Hans-Joachim Boekstegers, der Vorsitzende des Ausstellungs- und Messe-Ausschusses (AUMA) der Deutschen Wirtschaft, betont, lässt sich die Realwirtschaft in ihrer Marketingplanung offensichtlich noch nicht von Finanz- und Währungsproblemen irritieren. mehr
Bundesregierung plant härtere Maßnahmen gegen unerlaubte Werbeanrufe
15.12.
Versicherungen, Telekommunikationsverträge oder Gewinnspiele: Die Bürger sollen nach Plänen des Bundesjustizministeriums besser gegen unerlaubte Werbeanrufe und dubiose Gewinnspieldienste geschützt werden. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) will deutlich schärfere Gesetze. Das geht aus einem Eckpunktepapier ihres Ministeriums hervor, das der Nachrichtenagentur dapd vorliegt. mehr
Verbraucher schätzen und lesen Kundenmagazine
14.12.
Kundenmagazine sind ein wichtiges Instrument in der Einzelhandels-Kommunikation. Und sie verursachen hohe Herstellungskosten. Die Studie „CP 360 Grad“ – ein Gemeinschaftsprojekt von Siegfried Vögele Institut, TNS Emnid und Deutsche Post – liefert neue Erkenntnisse zur Wirkung von Kundenmagazinen. Im Media-Vergleich gelingt es ihnen besser, dem Kunden die Marken und das Unternehmen nahe zu bringen und die Produkte attraktiv darzustellen. mehr
Gedruckte Verzeichnismedien noch immer relevant
13.12.
Noch nie war die Nutzung von Verzeichnismedien so hoch wie in diesem Jahr, vermeldet der Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (vdav). Er ließ 2 000 Verbraucher vom Marktforschungsinstitut Ipsos befragen und kann durch die Ergenisse belegen, dass die lokale Suche boomt. Positiv sei vor allem, dass selbst die eigentlich als online-affin eingeschätzten Befragten im Alter bis 49 Jahre häufiger auch die gedruckten Ausgaben nutzen. mehr







