Werbemarkt schließt 2011 mit solidem Plus ab
18.01.
Den deutschen Bruttowerbedruck in den Above-the-line-Medien im Jahr 2011 beziffert das Marktforschungsunternehmen Nielsen mit 25,8 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Volumen des Werbemarktes damit um 3,5 Prozent. „Obwohl der Gesamtwerbedruck einen Zuwachs verzeichnete, hat sich das Wachstum im Laufe des Jahres zunehmend verringert“, resümiert Nielsen-Geschäftsführer Ludger Wibbelt. Das Plus im ersten Halbjahr 2011 betrug fünf Prozent und im zweiten Halbjahr nur noch 2,1 Prozent. Besonders deutlich wird die schwindende Dynamik bei der Betrachtung einzelner Monate: Im Januar wuchs der Werbemarkt um zehn Prozent, im Dezember nur noch um 2,2 Prozent. Ursache ist den Marktforschern zufolge die weltweit turbulente Wirtschaftslage. mehr
Das Unwort der Kundenkommunikation heißt „zeitnah“
17.01.
Eine Jury aus Sprachwissenschaftlern hat „Döner-Morde“ zum Unwort des Jahres 2011 gewählt. Eine kluge Entscheidung. Aus Marketing-Sicht hätte ein alternativer Begriff das Recht, zum „Unwort der Kundenkommunikation“ gekürt zu werden: „zeitnah“. Wer „zeitnah“ sagt, liefert die verschlüsselte Antwort auf die hintersinnige Frage „wann“. Es gibt Situationen, da will niemand sagen, „wann“ genau etwas passiert. Wann wird der Antrag bearbeitet? Wann wird das Gerät geliefert? „Zeitnah“ ist die scheinbar immer passende Antwort auf derart lästige Fragen. mehr
Fernsehapparat und TV-Programm verlieren an Bedeutung
16.01.
Das Nutzungsverhalten von Fernsehinhalten ändert sich schneller und intensiver als bisher angenommen. Konsumenten nutzen Fernsehinhalte immer öfter fern des traditionellen Fernsehgerätes und des linearen Programmfernsehens. Zu diesen Ergebnissen kommt eine Studie der Unternehmensberatung Accenture. Gleichwohl stieg die durchschnittliche Sehdauer nach Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGT) im Jahr 2011 auf ein neues Allzeithoch von 225 Minuten pro Tag. Abgesehen davon, dass diese Erhöhung zunächst auf Zuschauer im Alter von 50 bis 64 Jahren zurück zu führen ist , also eine Zielgruppe, die werbefinanzierte private Fernsehveranstalter gerne ausklammern, sagen diese Zahlen vor allem nichts über die Art der Fernsehnutzung. mehr
Wie die BW-Bank mit dem ungewollten Testimonial Wulff umgeht
12.01.
Bundespräsident Christian Wulff wird nicht nur für die CDU zunehmend zur Belastung. Auch die BW-Bank, deren Kunde der Bundespräsident ist, ist in die Bredouille gekommen. Das Staatsoberhaupt sprach im großen Interview mit ARD und ZDF in der letzten Woche davon, dass er zu marktüblichen Konditionen finanziert habe. Viele Kunden wissen es aber besser: der Kredit, den Wulff zunächst abschließen konnte und bei 2,1 Prozent liegen soll, ist auf jeden Fall bemerkenswert. Aber das Institut hat schnell gehandelt und war im Fall Wulff häufig offener als der Bundespräsident selbst. Die BW-Bank ist sich voll bewusst: Der Schaden ist schon groß genug. mehr
160 überregionale Messen für 2012 geplant
12.01.
Für das Jahr 2012 planen die deutschen Messeveranstalter im Inland 160 Messen mit überregionaler Bedeutung. Der Branchenverband AUMA_Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft rechnet nach der deutlichen Erholung im Jahr 2011 mit einem weiteren leichten Wachstum der Aussteller- und Besucherzahlen im Vergleich zu den Vorveranstaltungen. mehr
Wulff-Schelte: Kaum Unterstützung für den Präsidenten im Social Web
11.01.
Der Fall Christian Wulff ist nicht nur in den Massenmedien Dauerthema, sondern entfacht auch im Social Web heiße Diskussionen: Knapp 48 000 Mal war der Bundespräsident seit Bekanntwerden der Kredit-Affäre Gesprächsthema in sozialen Netzwerken, Foren, Blogs oder anderen Social-Media-Kanälen. Die kritischen Beiträge überwiegen dabei deutlich - auf vier wohlwollende Kommentare kommen sechs negative. Das ergibt eine Untersuchung der Beratungsgesellschaft Faktenkontor mit Hilfe des Webmonitoring-Werkzeugs Web-Analyzer.com. mehr
Werbeartikelbranche weiter auf Wachstumskurs
11.01.
Mit einem Gesamtumsatz in Höhe von rund 3,5 Milliarden Euro gelang der Werbeartikelwirtschaft im zurückliegenden Jahr 2011 erneut eine Umsatzsteigerung zum Vorjahr, in dem ein Umsatzvolumen in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro bilanziert wurde. Somit verzeichnet die Werbeartikelbranche innerhalb eines Zeitraumes von zwei Jahren eine annähernde Steigerung um 16 Prozent gegenüber dem Krisenjahr 2009, so das Ergebnis des aktuellen GWW-Branchenmonitors. mehr
Manchmal muss man auch einfach mal die Kommunikation verweigern
10.01.
Morgens. Der Handy-Wecker klingelt. Noch bevor Sie wissen, wie das Wetter ist, haben Sie schon mal schnell die Mails gecheckt. Auf dem Weg zum ersten Kaffee prüfen Sie, was während der Nacht in Facebook los war. Frühstücken tun Sie eh nicht, keine Zeit. Mit einem Blick ins iPad informieren Sie sich über die wichtigsten Schlagzeilen, Artikel lesen können Sie nicht, keine Zeit. Die Fahrt ins Büro nutzen Sie, um die Biografie von Steve Jobs zu hören. Die muss man kennen, schließlich hat der Mann die Welt verändert. Die ersten Anrufe gehen ein. Nicht mal im Auto kann man seine Ruhe haben. In der Schlange vorm Sicherheits-Check norden Sie per Telefon schon mal die Kollegen im Büro ein. Während Sie auf den Flieger warten, schreiben Sie schnell noch ein paar Mails… mehr
Haben Call Center ausgedient?
09.01.
Die Kommunikation mit Kunden wird sich in diesem Jahr drastisch verändern, prognostiziert Günter Greff von Call Center Experts: „Was wir in den vergangenen Jahren erlebt haben, waren nur die Vorboten. Verantwortlich für die tektonischen Verschiebungen sind nicht nur die sozialen Netze, wie man denken könnte. Shopping im Internet ist heute oft schon ‚kundenorientierter‘ als der Anruf in einem Call Center, ja, oft sogar kundenfreundlicher als der Besuch in einem Einkaufszentrum oder einem Fachgeschäft. Den aktuellen Fahrplan der Deutschen Bahn, einschließlich Verspätungen, erfahre ich mit einer App wesentlich schneller, als durch einen Anruf im Servicecenter.“ mehr
Aus alter Werbung wird 2012 neue
05.01.
Experten der bekanntesten Straße der Werbebranche - Madison Avenue - prognostizieren für das Jahr 2012 dank neuesten Technologien, dass Fernseh- und Zeitschriftenwerbung weiterhin Bestand haben werden. Das geht aus einem Bericht des Wall Street Journals hervor. mehr







