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13.08.2008

Glam will für Werbetreibende die Möglichkeiten des fragmentierten Content-Marktes im Internet erschließen. Ist nicht die Konkurrenz groß?

RALF HIRT: Glam Media ist ein Technologie- und Media-Unternehmen. Wir sehen uns mehr als Partner und „Enabler“ für Markenwerbung in der digitalen Welt. Der Markt wird über Jahre hinaus stark wachsen und damit auch die Anzahl der Unternehmen in diesem attraktiven Umfeld. Wir denken, dass dies hervorragend ist, da es das Marktwachstum beschleunigt. Da wir jetzt schon 77 Millionen Unique User weltweit haben, werden wir von dieser Entwicklung überproportional profitieren.

Was können Sie Markenunternehmen derzeit bieten? Und wo stehen Sie in fünf Jahren?

RALF HIRT: Heute bieten wir: Zugang zu „Passion Groups“, einen hohen „Engagement Mode“ der Nutzer und Nutzerinnen, Nische und Skalierbarkeit sowie flexible Werbelösungen. Darüber hinaus hat Glam schon zum Launch die zweitgrößte Reichweite (comScore) im Frauen-Segement in Deutschland und die mit Abstand größte Reichweite außerhalb Deutschlands. Insbesondere Deutschland als Exportweltmeister hat viele fantastische Marken, die weltweit vertrieben werden und über Glam Media können Werbelösungen zentral in Deutschland gebucht und global ausgeführt werden. Wir leben „The World is Flat“ für diejenigen die Thomas Friedman* gelesen haben.

Und ihre nächsten Projekte?

RALF HIRT: Über die nächsten Quartale und Jahre werden wir weitere Themen-Kanäle mit dem gleichen Konzept aufbauen, so dass wir eine maximale Reichweite bilden, aber immer mit dem Anspruch der hohen Relevanz. Unser Technologie- und Geschäftsmodell erlaubt es uns, das ganz flexibel anpacken zu können, natürlich auch deutschland-spezifisch.

Sie sind Geschäftsführer der Glam Media Deutschland, Geschäftsführer von Glam Media Japan und verantworten als Vice President von Glam Media international die Expansionsstrategie des Unternehmens. Ist das ein Vorteil?`

RALF HIRT: Auf jeden Fall. Es ist ja so, dass jedes Land in bestimmten Bereichen gewisse Qualitäten entwickelt und dass man diese zusammenführen kann. In Großbritannien beispielsweise hat Internet-Werbung schon rund 20 Prozent im Werbemix, Japan ist vorne weg im Wireless-Bereich, die USA bei den generellen Internettrends und deutsche Firmen verkaufen am meisten ins Ausland. Wenn wir nun das Know-how aus Technologie und Kundenbedürfnissen analysieren und in die Glam-Media-Angebotspalette einfließen lassen, dann kann das für alle Beteiligten nur von Vorteil sein. Das Gespräch führte Irmtrud Munkelt

Ralf Hirt ist Geschäftsführer der Glam Media Deutschland, Glam Media Japan und Glam Media International.

glam.com
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