Werbeanzeige

Wie Frauen die Chancengleichheit in ihrem Land einschätzen

Gleichberechtigung für Mann und Frau

Der Wunsch nach Gleichberechtigung ist weltweit stark ausgeprägt. Dabei betrachten Frauen diese Bedingung von Land zu Land unterschiedlich stark erfüllt. Besonders niedrig ist die Annahme der Chancengleichheit in einem europäischen Land

Werbeanzeige

Die Mehrheit der Deutschen meint „Nein“. Zwar wünscht sich ein Großteil (85 Prozent) die uneingeschränkt gleichen Rechte für Männer und Frauen, jedoch sind 61 Prozent der Ansicht, dass es hierzulande eine Benachteiligung von Frauen auf sozialer, politischer und wirtschaftlicher Ebene gibt. Diese Ergebnisse stammen aus einer Umfrage des internationalen Marktforschungsinstituts Ipsos, die in insgesamt 23 Ländern durchgeführt wurde.

Männer und Frauen schätzen Situation fast gleich ein

Ipsos_Weltfrauentag_2016

Dass Männer den aktuellen Stand der Gleichberechtigung in Deutschland nahezu genauso einschätzen wie Frauen, mag manche überraschen. Ebenso wie 62 Prozent der Frauen glauben auch 60 Prozent der Männer, dass in Deutschland eine Ungleichbehandlung zwischen Männern und Frauen besteht. Entsprechend wird die vorbehaltlose Gleichberechtigung der Geschlechter in Deutschland sowohl vom Gros der Männer (84 Prozent) als auch der Frauen (86 Prozent) gewünscht.

Gefühlte Gleichberechtigung bei russischen und chinesischen Frauen am größten

Sowohl russische als auch chinesische Frauen fühlen sich im internationalen Vergleich am stärksten gleichberechtigt. Jeweils 85 Prozent der Frauen beider Länder sind der Meinung, dass sie in ihrem Land die gleichen Chancen haben, ihre Träume und Wünsche zu erfüllen, wie die Männer. Damit liegen sie weit über dem internationalen Durchschnitt von 60 Prozent. Auch die deutschen Frauen fühlen sich mit 71 Prozent Zustimmung überdurchschnittlich gleichberechtigt. In Spanien hingegen glauben lediglich 28 Prozent der Frauen an Chancengleichheit mit ihren männlichen Landsleuten.

Weltweiter Wunsch nach Chancengleichheit

Rund um den Globus ist der Wunsch nach Gleichberechtigung stark ausgeprägt. Eine überwältigende Mehrheit von 88 Prozent der Bevölkerungen aus 23 Ländern ist der Meinung, dass Männer und Frauen in allen Bereichen die gleichen Chancen erhalten sollten. Jedoch glauben im internationalen Durchschnitt auch knapp drei Viertel (73 Prozent), dass momentan Männer und Frauen ungleich behandelt werden. Insbesondere die Schweden (88 Prozent) nehmen diese soziale, politische und wirtschaftliche Benachteiligung von Frauen wahr. In Russland hingegen spiegelt sich in dieser Frage die gefühlte Gleichberechtigung der Frauen wider. Hier glauben lediglich 47 Prozent der Bevölkerung, dass Ungleichheiten in ihrem Land vorherrschen.

Die Ergebnisse stammen aus einer Ipsos Global@dvisor Studie, die zwischen dem 22. Januar 2016 und 05. Februar 2016 durchgeführt wurde. Für die Studie wurde eine internationale Stichprobe von 17.040 Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren in den USA und Kanada und zwischen 16 und 64 Jahren in allen anderen Ländern befragt. Insgesamt wurde die Studie in 23 Ländern durchgeführt: Argentinien, Australien, Belgien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Spanien, Türkei, Ungarn, USA. Pro Land wurden ca. 1000 Personen über das Ipsos Online Panel befragt, mit der Ausnahme von Argentinien, Belgien, Indien, Mexiko, Peru, Polen, Russland, Schweden, Südafrika, Südkorea, Türkei und Ungarn, wo jeweils ca. 500 Personen befragt wurden.

Kommunikation

Otto gründet Otto Group Digital Solutions als Holding für digitale Dienstleistungsunternehmen

Neue und attraktive Geschäftsmodelle im handelsnahen Dienstleistungsbereich identifizieren, aufbauen und im Markt etablieren: Diese Ziele will die Otto Group mit der jetzt erfolgten Gründung der Otto Group Digital Solutions (OGDS) erreichen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

E-Mail-Konten und Onlineprofile: Was tun mit dem digitalen Nachlass?

Wer heute stirbt, hat kaum über sein digitales Erbe nachgedacht. Ein Fehler. Denn…

Thyssen-Krupps Agentur, Apple wirbt mit James Corden und Google startet WhatsApp-Rivalen

Nach dem frischen Logo verschreibt sich Thyssen-Krupp die nächste Verjüngungskur. Mit Thjnk plant…

E-Mobility- „Strom statt Benzin im Blut“ Die Herausforderung für Automobil-Marken

Wenn Marken Märkte erobern, gehen diese häufig mutig gegen etablierte Grenzen der Branchen…

Werbeanzeige

Werbeanzeige