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Beacons: Wie der stationäre Handel verlorene Umsätze zurückgewinnen kann

Roland Schwerdtfeger und Richard Lemke über die Umsetzungsmaßnahmen von Beacons

Angesichts des weiter steigenden Umsatzanteils des Online-Handels braucht der stationäre Handel neue Technologien, mit denen es gelingt, Marktanteile zurückzugewinnen. Technologien wie Beacons und Location Based Services sind vielversprechende Ansätze mit teils erstaunlichen Erfolgen. Strategische Anregungen aus der Praxis von Roland Schwerdtfeger und Richard Lemke

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Von Gastautoren Roland Schwerdtfeger, conlab Management Consultants und Richard Lemke, Geschäftsführer favendo 

Die Verbindung von Beacon-Technologie mit Informationen aus dem Web (z. B. Data Driven Advertising) und CRM-Datenbanken eröffnet bis dato unerschlossene Potenziale: In einer Studie gaben 74 Prozent aller Smartphone-User über 18 an, dass sie ihr Gerät nutzen, um standortbasierte Informationen zu erhalten. Mehr als die Hälfte wünscht sich zusätzliche Informationen. Ein wertvolles Potenzial, das sich allerdings nur auf der Basis von Kundenvertrauen und Kundennutzen heben lässt.

Annäherung an Ladengeschäfte

Um eine Brücke zu schlagen zwischen stationärem Handel und Online-Marketing bzw. Online-Shop, verfolgt beaconlab, eine strategische Arbeitsgemeinschaft der auf den Omni-Channel-Handel spezialisierten Managementberatung conlab und dem Marktführer für LBS-Lösungen favendo, verschiedene Ansätze, bei denen der Beacon-Einsatz sowohl das Einkaufserlebnis des Kunden als auch die Betriebsergebnisse des Handels signifikant verbessern können: z. B. Beacon-Proximity-Kampagnen, die die Annäherung von Passanten an ein Ladengeschäft nutzen, die Aktivierung von Nicht-Käufern zu Käufern, um die Conversion Rate zu steigern oder den Weg der virtuellen Produktberatung, um Käufer durch personalisierte Zusatzangebote und Cross- / Up-Selling zu Mehr-Käufern zu machen.

Projektmanagement in professionelle Hände geben

Die Bereitschaft Beacons einzusetzen, ist auf Seiten der Unternehmen derzeit hoch. Doch High Tech allein reicht nicht, um das Einkaufsverhalten potenzieller Kunden in die gewünschte Richtung zu lenken. Meist hat der Handel keine klare Vorstellungen davon, wie sich Beacons im Geschäft sinnvoll einsetzen lassen. Um zu einer maßgeschneiderten Anwendung zu kommen, die nachhaltiges Umsatzwachstum bringt, bedarf es einer sorgfältigen Planung. Eine effiziente Strategie, professionelle Umsetzung und vor allem systematische Erfolgskontrolle sind das A und O. Wer das notwendige Know-how nicht im Hause hat, sollte externe Beratung hinzuziehen und das Projektmanagement in professionelle Hände geben. Die Ergebnisse der im Einzelhandel realisierten Projekte sind durchaus ermutigend.

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Kommentare

  1. Liest sich recht gut, doch ich behaupte, dass der „echte“ stationäre Handel noch weit davon entfernt ist, diese Technologie einzusetzen, geschweige in den Alltag zu integrieren. Hier meine ich nicht die Handelsketten, sondern die vielen Einzelhändler, Schmuckläden, Fach- und Spezialgeschäfte etc. – das sind eben genau die Läden, die Innenstädte attraktiv gestalten. Leider haben wenige davon kaum oder gar kein Budget für das A und O:

    „Um zu einer maßgeschneiderten Anwendung zu kommen, die nachhaltiges Umsatzwachstum bringt, bedarf es einer sorgfältigen Planung. Eine effiziente Strategie, professionelle Umsetzung und vor allem systematische Erfolgskontrolle sind das A und O. “

    Der stationäre Handel muss erst mal richtig online gehen und dann entsprechende Strukturen schaffen. Falls i-Beacon so lange überlebt.

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