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55 Prozent mehr mobile Zahlungen im Jahresvergleich

Der Multi-Channel-Payment-Anbieter Adyen veröffentlicht die Ergebnisse seines „Mobile Payment Index“, der den Zeitraum von September bis Dezember 2013 abbildet. Mobile Zahlungen machten demzufolge zum Ende des vergangenen Jahres weltweit 19,5 Prozent aller Transaktionen aus – ein Anstieg um 55 Prozent im Vergleich zum Dezember 2012.

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Im Mobile Payment Index analysiert Adyen Transaktionsvolumen sowie Transaktionswert folgender Branchen: Reise, digitale Güter, Handel, Ticketing und Gaming. Der Index zeigt in den letzten vier Monaten über alle Sektoren hinweg einen beträchtlichen Anstieg der Nutzung mobiler Geräte beim Bezahlen. Im Bereich Reisen gab es in dem besagten Zeitraum einen Anstieg mobiler Zahlungen um 22 Prozent. Es wurden fast 30 Prozent aller Transaktionen über ein Smartphone oder Tablet abgewickelt.

Dank eines Sprungs auf 35 Prozent konnte im Segment Gaming das größte Mobile-Payment-Wachstum (vorher 12 Prozent) verzeichnet werden. Das mobile Transaktionsvolumen im Handel stieg ebenfalls um ein Drittel auf nun 23 Prozent. Im Bereich Ticketing werden zu 20 Prozent mobile Geräte für Zahlungsvorgänge benutzt (vorher 12 Prozent). Bei digitalen Gütern verdoppelten sich die mobilen Zahlungsvorgänge von neun auf nun 18 Prozent.

Smartphones häufiger genutzt als Tablets

In fast allen Industriezweigen wurden die Zahlungen eher mit dem Smartphone als mit dem Tablet getätigt – der Bereich Handel ist hier die einzige Ausnahme. Es ist deutlich erkennbar, dass es sich bei Transaktionen, die über Tablets abgewickelt werden, durchschnittlich um höhere Zahlungsbeträge handelt, als es bei Smartphones oder dem PC der Fall ist. Die Reisebranche stellt unter den fünf genannten Kategorien die einzige Branche dar, in der noch immer mehr Bezahlvorgänge über PCs als über Tablets abgeschlossen werden. Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen ist, dass die Mehrheit der Nutzer teure Reisen lieber auf Geräten mit größerem Bildschirm bucht.

Transaktionsvolumen nach Branchen:

  • Reisen: Smartphones 17,5 Prozent; Tablets 11,9 Prozent
  • Handel: Smartphones 7,1 Prozent; Tablets 15,9 Prozent
  • Ticketing: Smartphones 13 Prozent, Tablets 7,5 Prozent
  • Gaming: Smartphones 9 Prozent; Tablets 3 Prozent
  • Digitale Güter: Smartphones 13 Prozent; Tablets 5 Prozent

Durchschnittliches Transaktionsvolumen:

  • Gaming: Obwohl 82 Prozent aller Transaktionen auf dem PC und nur drei Prozent auf Tablets getätigt wurden, war der durchschnittliche Transaktionswert bei Einkäufen mit dem Tablet mit 45 Euro deutlich höher als bei PCs mit 37 Euro und Smartphones mit 33 Euro.
  • Handel: Tablet 89 Euro; PC 67 Euro; Smartphone 66 Euro.
  • Ticketing: Tablet 46 Euro; Smartphone 43 Euro; PC 44 Euro.
  • Digitale Güter: Tablet 26 Euro; PC 25 Euro; Smartphone 22 Euro.
  • Reisen: PC 131 Euro; Tablet 89 Euro; Smartphone 44 Euro.

Tablets nur für die Handelsbranche wichtiger

Der Handel verzeichnete als einziger der genannten Industriezweige ein höheres Transaktionsvolumen über Tablets als über Smartphones. Der durchschnittliche Warenwert bei Einkäufen mit dem Tablet ist in diesem Segment deutlich höher als bei Smartphones oder PCs. Daraus lässt sich schließen, dass Onlineshops im Einzelhandel für Tablet-Kunden so benutzerfreundlich wie in keinem anderen Industriezweig sind. Ein besonderes Augenmerk sollte hier vor allem darauf gelegt werden, den Bezahlvorgang so einfach wie möglich zu gestalten, um so Kunden zu weiteren Einkäufen zu animieren, raten die Payment-Experten von Adyen.

Der Trend, wertvolle Einkäufe eher mit dem Tablet zu erledigen, könnte ein Indiz für folgende Beziehung darstellen: Spontanität und ein niedrigerer Einkaufswert stehen demnach ebenso in direktem Zusammenhang wie ein angenehmes Browser-Erlebnis und ein höherer Warenwert. Dies ist nachvollziehbar, da teureren Einkäufen oft auch längere Überlegungen vorausgehen. Dank der Kombination aus größerem Bildschirm, Touch-Screen-Bedienoberfläche und hohem Mobilitätsfaktor verbessern Tablets scheinbar nicht nur das Shoppingerlebnis, sondern sie verlängern es auch.

Machtkampf der Geräte

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Apple bleibt auch weiterhin die am meisten genutzte Plattform für mobile Payments. Aus Analysen des Weihnachtsgeschäfts ging das iPad mit rund 41 Prozent aller abgeschlossenen mobilen Transaktionen in den Monaten September bis Dezember 2013 als klarer Sieger hervor. Den zweiten Platz belegte mit immerhin noch 31,6 Prozent das iPhone. Im Gegensatz dazu waren bei Android-Geräten Smartphones mit 20 Prozent aller mobilen Transaktionen deutlich beliebter als Tablets. Diese zeichneten für nur 6,6 Prozent aller Online-Einkäufe verantwortlich. Der Anteil der über Windows Phone abgewickelten mobilen Zahlvorgänge liegt seit Juni 2013 gleichbleibend bei 0,6 Prozent. BlackBerry-Geräte spielten in dieser Statistik in den vergangenen vier Monaten kaum eine Rolle.

In der Kategorie Smartphones scheint es laut Adyen-Analyse, als könnte Android den Abstand zum Branchenprimus iPhone weiter verkleinern. Im April 2013 wurden rund 68,5 Prozent aller mobilen Transaktion über iPhone abgewickelt. Android-Geräte kamen im Vergleich dazu auf einen Anteil von 30,7 Prozent. Bereits im August 2013 war der Abstand auf 62,5 Prozent (iPhone) zu 35,9 Prozent (Android) zusammengeschrumpft. Im Dezember 2013 konnten iPhones immerhin noch 60 Prozent aller mobilen Bezahlvorgänge für sich verbuchen, während die Rate bei Android-Smartphones weiter auf 38,6 Prozent anstieg.

(Adyen/asc)

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