Werbeanzeige

39 Prozent der Bundesbürger sind wegen eines „Du“ beleidigt

Gerade Business-Meetings sind wichtig, um Kontakte zu knüpfen

In vielen europäischen Ländern ist das "Du" gang und gäbe. Nicht so in Deutschland. Hier wollen vor allem ältere Menschen mit "Sie" angesprochem werden – als Zeichen des Respekts vor dem Alter. Viele sind pikiert, gar beleidigt, wenn sie mit einem "Du" angesprochen werden

Werbeanzeige

Man kennt es vom Einkauf in schwedischen Möbelhäusern oder aus dem Urlaub in Ländern wie den Niederlanden, Dänemark oder Finnland: In einigen Teilen Europas ist das „Du“ zwischen Fremden an der Tagesordnung. In Deutschland empfinden dennoch fast vier von zehn Frauen und Männern das vertrauliche „Du“ bei der ersten Begegnung als kränkend, wie eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“ ergab: 38,7 Prozent der Bundesbürger sagen, dass sie sich schon ein wenig pikiert der gar beleidigt fühlen, wenn sie jemand beim ersten Kennenlernen unaufgefordert duzt.

Frauen legen mehr Wert auf das „Sie“

Frauen legen dabei mit 43,2 Prozent noch zu einem größeren Teil Wert auf das „Sie“ als Männer (34,1 Prozent). Und Jüngere tun sich mit dem unaufgeforderten Duzen viel leichter als Ältere: Während 50,9 Prozent der 60- bis 69-Jährigen und sogar 69,3 Prozent der ab 70-Jährigen sich durch ein spontanes „Du“ beleidigt fühlen, sind es bei den 20- bis 29-Jährigen nur 22,0 Prozent.

Eine repräsentative Umfrage des Apothekenmagazins „Senioren Ratgeber“, durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.927 Personen ab 14 Jahren, darunter 983 Frauen und 944 Männer.

Kommunikation

Otto gründet Otto Group Digital Solutions als Holding für digitale Dienstleistungsunternehmen

Neue und attraktive Geschäftsmodelle im handelsnahen Dienstleistungsbereich identifizieren, aufbauen und im Markt etablieren: Diese Ziele will die Otto Group mit der jetzt erfolgten Gründung der Otto Group Digital Solutions (OGDS) erreichen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

E-Mail-Konten und Onlineprofile: Was tun mit dem digitalen Nachlass?

Wer heute stirbt, hat kaum über sein digitales Erbe nachgedacht. Ein Fehler. Denn…

Thyssen-Krupps Agentur, Apple wirbt mit James Corden und Google startet WhatsApp-Rivalen

Nach dem frischen Logo verschreibt sich Thyssen-Krupp die nächste Verjüngungskur. Mit Thjnk plant…

E-Mobility- „Strom statt Benzin im Blut“ Die Herausforderung für Automobil-Marken

Wenn Marken Märkte erobern, gehen diese häufig mutig gegen etablierte Grenzen der Branchen…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

  1. Ist doch schön, dass die deutsche Sprache (wie manche andere) diese Chance der Differenzierung bietet. Im Coaching erlebe ich gerade bei jungen Führungskräften oft Unsicherheit, ob sie ihre Mitarbeiter nun siezen sollen oder duzen sollen. Elegant, wenn auch möglicherweise etwas altmodisch ist das „Sie + Vorname“, als Zwischenschritt aber durchaus interessant. Ein Irrtum wäre es zu glauben, dass man mit einem DU wirklich schneller in was für eine Beziehung auch immer käme.
    Wolf-Dietrich Groß – Trainer und Coach in Berlin – wdg@cmi-berlin.de

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige