Suche

Werbeanzeige

30 Prozent mehr Sexismus in deutschen Startups als im europäischen Durchschnitt

Sexismus, längere Arbeitszeiten, weniger Kohle und stagnierende Wirtschaft: Die Metajobsuchmaschine Joblift hat Start-ups und ihre Arbeitswelt unter die Lupe genommen. Einige Ergebnisse sind erschreckend.

Werbeanzeige

Mit dem Startup Report gibt Joblift erstmals eine detaillierte Studie heraus, die länderübergreifend sowohl die Anforderungen und die regionale Entwicklung von Startup Jobs einfängt, als auch einen exklusiven Einblick in die Arbeitsbedingungen der Gründerszene gewährt.

Berlin stagniert

Mehr als ein Drittel aller deutschen Startup-Jobs werden in Berlin geschaffen, jedoch wächst der Stellenmarkt in anderen Städten um bis zu 15 Prozent stärker. Auch wenn sich Berlin als deutsches Gründerzentrum behauptet, schwindet dessen Bedeutung: Während die Zahl der veröffentlichten Stellen in anderen Städten monatlich anstieg, so etwa in Köln um 5 Prozent und in Frankfurt am Main um 6 Prozent, stagnierte sie in Berlin. Zudem konkurriert Berlin auf europäischer Ebene mit anderen Gründermetropolen, allen voran London – dort wurden im genannten Zeitraum 21.549 Startup-Jobs geschalten, 24 Prozent mehr als in Berlin.

Kein gleiches Gehalt

Obwohl Frauen rund die Hälfte der Führungspositionen besetzen, verdienen sie rund 11 Prozent weniger als ihre männlichen Startup-Kollegen. Der Frauenanteil nimmt deutlich ab, sobald zur Personal- auch Budgetverantwortung hinzukommt. Ungeachtet des relativ hohen Frauenanteils in Führungspositionen lässt sich in deutschen Startups eine geschlechtsspezifische Lohnlücke von rund 11 Prozent beobachten: Die befragten Frauen verdienen im Mittel 40.087 Euro, ihre männlichen Kollegen 44.309 Euro.

Sexismus in Deutschland unter Startup-Mitarbeitern

Rund einem Fünftel aller befragten Angestellten in deutschen Startups widerfuhr bereits Diskriminierung. Bei 68 Prozent davon handelt es sich um Sexismus, allen voran sexistische Witze, die 80 Prozent der Betroffenen bereits erlebten. Immerhin 40 Prozent gaben an, Opfer von nicht einvernehmlichen Körperkontakt gewesen zu sein. In keinem anderen der untersuchten Länder waren die Umfrageteilnehmer Sexismus in diesem Maße ausgesetzt: Den 13 Prozent der Befragten in deutschen Startups stehen nur je 9 Prozent in Frankreich und dem Vereinigten Königreich sowie 7 Prozent in den Niederlanden gegenüber.

Zur Studie: Als Metajobsuchmaschine zog Joblift alle rund 32 Millionen Online-Stellenanzeigen, die in den letzten zwölf Monaten in Deutschland, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und den Niederlanden veröffentlicht wurden, zu einer umfangreichen semantischen Analyse heran. Darüber hinaus berücksichtigt der Report die Antworten einer Online-Umfrage, die im September 2017 unter rund 500 Startup-Mitarbeitern in den oben genannten Märkten durchgeführt wurde. 

Digital

Wie treibt Künstliche Intelligenz den Unternehmenserfolg an?

Künstliche Intelligenz (KI) ist für deutsche Unternehmen längst keine Zukunftsvision mehr. Aber wie kann KI konkret auf Customer Journey,Organisation und Erfolg eines Unternehmens einzahlen? Darüber haben unsere Experten beim Roundtable am 5. Oktober gesprochen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Channel Opportunity-Management: Wie Sie die Zügel bei Vertriebspartnern straff halten

Warum setzen so viele Unternehmen auf den indirekten Vertrieb? Bei diesem Geschäftsmodell ist…

Binge Watching im Büro: Jeder Dritte schaut während der Arbeit Netflix-Serien

Wenn mal wieder Langweile im Büro herrscht, schafft Netflix offenbar für viele Angestellte…

Die Magie starker Marken: Warum Unternehmen sich für den Marken-Award bewerben sollten

Wie lenken CMOs erfolgreiche Marken? Wie meistern traditionsreiche Marken die Digitalisierung? Beim Marken-Award…

Werbeanzeige

Werbeanzeige