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241 Euro Weihnachtsbudget pro Verbraucher

Rund 92 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 65 Jahren planen, in diesem Jahr Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Ihr Budget liegt im Durchschnitt bei 241 Euro und fällt damit nur vier Euro geringer aus als im Vorjahr. Und deutlich häufiger als im Jahr 2010 wollen sie im Internet bestellen. Die Renner unter den Präsenten sind Bücher, Kleidung und Spielwaren. Zunehmen werden aber die Bargeldgeschenke. Eine aktuelle Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) beziffert auch das Umsatzvolumen des Handels: Es liegt mit 13,7 Milliarden Euro nur zwei Prozent unter dem des vergangenen Jahres.

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Für die Studie befragte die GfK rund 3 500 deutsche Verbraucher. Das Weihnachtsbudget zeigt den Ergebnissen zufolge deutliche Unterschiede je nach Alter und Einkommen. Während junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren durchschnittlich 121 Euro für Geschenke einplanen, steigt die Summe mit zunehmendem Alter bis auf 303 Euro bei den 55- bis 64-Jährigen. Speziell diese Altersgruppe will im Vergleich zum Vorjahr am deutlichsten sparen und durchschnittlich 30 Euro weniger ausgeben. Menschen mit einem Haushaltseinkommen unter 1 500 Euro beabsichtigen, im Schnitt 155 Euro in Geschenke zu investieren und damit sogar neun Euro mehr als im vergangenen Jahr. Bei den Einkommensklassen über 3 500 Euro sinkt das geplante Budget hingegen von 366 auf 344 Euro. Unterschiede zeigen sich auch zwischen Ost- und Westdeutschland. Während in den alten Bundesländern im Schnitt 247 Euro ausgegeben werden sollen, liegt der Betrag in den neuen Bundesländern bei 219 Euro.

Auch in diesem Jahr werden am häufigsten Bücher verschenkt. Rund 37 Prozent der Deutschen entscheiden sich für diese Geschenkkategorie, das sind drei Prozentpunkte weniger als im vergangenen Jahr. Durchschnittlich werden sie dafür 37 Euro und damit einen Euro weniger ausgeben. Laut Berechnungen der GfK entspricht dies einem Umsatzvolumen von 954 Millionen Euro. Den zweiten Rang belegen Kleidung und Accessoires. Bei etwas mehr als einem Drittel (35 Prozent) der Deutschen stehen sie auf der Einkaufsliste. Der Handel kann hier mit einem Volumen von rund 1,64 Milliarden Euro rechnen. Das sind etwa zehn Millionen Euro weniger als im letzen Jahr, da im Durchschnitt 69 Euro statt 77 Euro (im Jahr 2010) eingeplant werden. Auf dem dritten Platz liegen knapp dahinter die Spielwaren, die von 34 Prozent der Deutschen verschenkt werden. Die 25- bis 34-Jährigen sind hier die größte Käufergruppe. Die durchschnittlichen Ausgaben belaufen sich dabei auf 74 Euro nach 70 Euro im vergangenen Jahr. Das bedeutet ein Umsatzpotenzial von rund 1,76 Milliarden Euro (plus 20 Millionen Euro). Auch Lebensmittel und Getränke werden gerne verschenkt und schaffen es auf den vierten Platz. Etwas mehr als ein Viertel der Bevölkerung plant Käufe für durchschnittlich 35 Euro. Dies entspricht einem Umsatz von rund 631 Millionen Euro. Hier zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Ost und West: Während in den westlichen Bundesländern 23 Prozent der Menschen Lebensmittel und Getränke verschenken möchten, sind es in den östlichen Bundesländern rund 37 Prozent.

Rund 23 Prozent der Deutschen wollen in diesem Jahr auf Nummer sicher gehen und dem Beschenkten mit Gutscheinen die Auswahl des Geschenks selbst überlassen. Durchschnittlich sind hierfür 88 Euro vorgesehen. In Summe kann der Handel mit einem Gutscheinvolumen von knapp 1,4 Milliarden Euro rechnen. Während bei den 14- bis 24-Jährigen rund 26 Prozent Gutscheingeschenke planen, liegt der Anteil bei den 55- bis 65-Jährigen nur noch bei 20 Prozent. Besonders beliebt sind hier die Bereiche Bekleidung, Consumer Electronics sowie Abos und Tickets. Den nächsten Rang der beliebtesten Geschenke belegen Kosmetikartikel und Parfüm. Insgesamt 22 Prozent der Deutschen planen derartige Präsente und geben durchschnittlich 44 Euro hierfür aus. Das Umsatzpotenzial für den Handel steigt von 620 auf 664 Millionen Euro. Auf Platz sieben der Geschenkhitliste landet Bargeld. Knapp 18 Prozent der Deutschen wollen ihre Lieben mit Geldgeschenken bedenken, das sind zwei Prozent mehr als im letzten Jahr. CDs und DVDs büßen im Vergleich zum letzten Jahr einen Platz ein und schaffen es nur noch auf Rang acht. Insgesamt 17 Prozent der Bevölkerung wollen sie verschenken, durchschnittlich für 35 Euro. Da insgesamt weniger Personen in diesem Bereich zugreifen wollen, sinkt der erwartete Umsatz von 430 auf 423 Millionen Euro. Platz neun der beliebtesten Präsente belegen Abos und Veranstaltungstickets (13 Prozent). Im Schnitt werden 76 Euro investiert. Dies ist etwas weniger als im Vorjahr, so dass insgesamt 660 Millionen Euro im Vergleich zu 700 Millionen Euro zu erwarten sind. Den zehnten Rang belegt wie auch im Vorjahr das Segment Uhren und Schmuck. Mit zwölf Prozent der Verbraucher möchten hier etwas mehr als im letzten Jahr zugreifen. Dadurch legt das Umsatzpotenzial deutlich von 640 auf 750 Millionen Euro zu. Im Durchschnitt sind 88 Euro an Ausgaben geplant.

Geschenke im Internet zu bestellen, gewinnt immer mehr an Beliebtheit. In nahezu allen Produktbereichen steigt die Zahl der Personen, die neben dem stationären Handel auch online einkaufen wollen. Spitzenreiter beim Interneteinkauf sind Abos und Veranstaltungstickets. Insgesamt 48 Prozent der Befragten wollen in diesem Bereich unter anderem auch im Internet einkaufen. Im vergangenen Jahr lag der Wert noch bei 41 Prozent. Beliebte Artikel für den Onlinekauf sind auch CDs und DVDs, die 46 Prozent (Vorjahr: 38 Prozent) im Netz shoppen wollen. Es folgen Spiele für Konsolen und PCs mit ebenfalls 46 Prozent und einem enormem Zuwachs um 14 Prozentpunkte. Auch bei Büchern legt der E-Commerce-Anteil von 34 auf 41 Prozent deutlich zu. Computer und Notebooks wollen in diesem Jahr rund 39 Prozent auch online kaufen. Im letzten Jahr lag der Wert noch bei 27 Prozent. Bei Software steigt der Anteil von 32 auf 38 Prozent. Ebenfalls 38 Prozent erreicht die Unterhaltungselektronik (plus 12 Prozent). Die weiteren Plätze in den E-Commerce Top 10 belegen Spielwaren (35 Prozent, plus 9), Spielekonsolen (34 Prozent, plus 7) sowie Handys und Smartphones (32 Prozent). Wenig beliebt ist das Internet hingegen für den Kauf von Lebensmitteln und Getränken, die unverändert nur fünf Prozent der Befragten auch im Internet besorgen wollen. Gutscheine erreichen einen Online-Anteil von 15 Prozent (plus 3). Kosmetik und Parfüm landen mit 16 Prozent auf dem drittletzten Platz, können ihren Online-Anteil aber um fünf Prozentpunkte verbessern.

www.gfk.de

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