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22-Millionen-Euro-Deal: Xing kauft IT-Jobplattform Honeypot

© Montage: absatzwirtschaft

Das Karrierenetzwerk Xing baut sein Geschäft aus und kauft dafür den Konzern Honeypot. 22 Millionen Euro soll der Basiskaufpreis betragen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Die Nischenjobplattform hat mittlerweile über 1.500 Kunden, darunter Zalando und ProSiebenSat.1.

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Das deutsche Karrierenetzwerk Xing baut sein Geschäft mit einer weiteren Übernahme aus. Für einen Basiskaufpreis von 22 Millionen Euro übernimmt der Konzern den Nischenanbieter Honeypot. Die Berliner bieten eine Jobplattform für IT-Experten, teilte Xing am Montag in Hamburg mit.

Prinzip der Jobsuche wird auf den Kopf gestellt

Zum Basiskaufpreis würden erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 35 Millionen Euro kommen. Das sei die bisher größte Übernahme des Unternehmens. In der Geschichte von Xing, das erst kürzlich die Umbenennung in New Work SE bekannt gegeben hat, ist es die bisher größte Übernahme des Unternehmens.

Das 2015 von Kaya Taner und Emma Tracey gegründete Honeypot ist heute mit knapp 100.000 angemeldeten IT-Spezialisten und 1.000, die wöchentlich dazu kommen, Deutschlands größte, Tech-fokussierte Jobplattform. Zu den über 1.500 Firmenkunden zählen unter anderem Zeiss, Engel & Völkers, Zalando und ProSiebenSat1.

Über 1.500 Firmenkunden

„Honeypot stellt das übliche Prinzip der Jobsuche auf den Kopf: Hier bewerben sich Unternehmen bei Arbeitnehmern – nicht umgekehrt“, hieß es. Xing hatte in den vergangenen Jahren immer wieder kleinere Unternehmen übernommen.

„Mit Xing als Partner können wir die weltweit rund 100.000 IT-Spezialisten, die auf Honeypot angemeldet sind, mit allen attraktiven Arbeitgebern im deutschsprachigen Raum zusammenbringen“, sagt Kaya Taner, CEO von Honeypot.

So schlug das Unternehmen erst im Jahr 2017 bei Prescreen, einem Betreiber von Bewerbermanagementsystem, und Internations, einem Startup zur Vernetzung von im Ausland lebenden Berufstätigen, zu.

Die im SDax notierte Xing-Aktie lag am Montagmorgen 0,8 Prozent im Plus und damit etwas unter dem Index-Durchschnitt.

tb/mit Material der dpa

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