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20 Prozent aller Contents werden nicht gelesen

Wie kann Content Marketing gelingen?

Content Marketing bleibt weiterhin heiß. Aber Produktion und Performance klaffen noch weit auseinander. Rund 20 Prozent der Inhalte werden nicht gelesen und nur eine von fünf Marken gelingt es dann auch, in der Zielgruppe ein Engagement auslösen. Das ist eines der Ergebnisse, die Performance-Diensleister iProspect gemeinsam mit dem Content Performance Marketing-Anbieter Brightedge  in einem Papier zusammengetragen hat. Ben Wood, Global President von iProspect zur Situation in der neuen Disziplin

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Was ist so neu an Content Marketing? Vor 20 Jahren gab es bereits das Story-Telling-Konzept.

ben_440BEN WOOD: Es ist die Kombination aus Analytics und Geschichten erzählen, die Content Marketing aktuell so spannend macht. Wir können, bevor wir anfangen, Geschichten zu erzählen, analysieren, was die Menschen hören möchten. Über ein ausgeklügeltes Data Mining können wir ermitteln, was Konsumenten interessieren könnte und können daraufhin unsere Content Marketing Strategie entwickeln. Die Abfolge heißt Unterstanding, Creation und Distribution.

 Welche KPIs haben sich für die Analyse bewährt?

Es gibt keine allgemein gültigen KPIs. Das hängt immer von den Zielen ab. Aber am Ende lässt sich bei Content Marketing immer sagen, dass es vertrieblich gesehen konvertieren muss. Der Sinn von Content  Marketing ist nicht, einfach nur schöne Geschichten zu erzählen.

 Ist denn Content Marketing für alle Unternehmen eine geeignete Strategie in der Kommunikation? Haben nicht die jeweiligen Marktführer nur die Chance ihre Inhalte und Themen zu setzen?

Nein, ich denke, dass es für alle Unternehmen grundsätzlich funktioniert. Jedes Unternehmen kann seine thematische Nische definieren und über SEO und SEA optimieren. Wichtig ist die Auffindbarkeit von Inhalten für Suchmaschinen durch Keyword-Auswahl, Keyword-Dichte oder die gezielte Erstellung von Rankings, Leitfäden oder Infografiken sicherzustellen.

Aber dennoch, das führt aber zu einer riesigen Masse an Inhalten im Web.

Natürlich gibt es Inhalte, die aus verschiedenen Gründen nicht wahrgenommen werden. Ich schätze,  20 Prozent aller Contents werden nicht gelesen. Dennoch hat jedes Unternehmen eine reale Chance, mit Content Marketing zu punkten.

Sie stehen mit iProspect eigentlich für Performance Marketing. Das heißt die Relevanz von zu produzierenden Inhalten können Sie sehr genau zu analysieren. Aber wie sieht es mit der Produktion der Inhalte selber aus?

 Durch die letzte Akquisition von John Brown Media durch Dentsu Aegis haben wir jetzt Zugang zu einem spezialisierten Netzwerk von 400 Content Produzenten weltweit, die einzigartigen, zeitgemäßen und relevanten Content erstellen.

Dann wird es für Verlage langsam gefährlich.

Ganz im Gegenteil, ich sehe hier für Verlage noch große Möglichkeiten genau von dieser Entwicklung zu profitieren, da sie die Kompetenz mit ihren Journalisten im Haus haben.

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Kommentare

  1. „20 Prozent aller Contents werden nicht gelesen“ / „Nur eine von fünf Marken erstellen Inhalte, die auch in der Zielgruppe ankommen.“ Der Titel müsste demnach lauten: 80 Prozent aller Contents werden nicht gelesen, oder?

  2. Wenn nur eine von fünf Marken bei der Zielgruppe ankommt, werden 80 % aller Contents nicht gelesen und nicht 20 % nicht gelesen …

  3. „Nur eine von fünf Marken erstellen Inhalte, die auch in der Zielgruppe ankommen.“ steht im Intro. Mal abgesehen davon, dass es eigentlich eher „erstellt“ heißen müsste, weil Marke ein Singular ist, muss auch angemerkt werden, dass dann nur 20 Prozent der Marken den Weg zum Kunden finden, was leider der Headline „20 Prozent aller Contents werden nicht gelesen“ widerspricht. Ach ja, schauen wir noch auf die Quelle des Geschwurbels: Ben Wood sagt: „Ich schätze, 20 Prozent aller Contents werden nicht gelesen.“ Saubere Arbeit, saubere Content, hoffentlich liest das keiner. Ich schätze mal, dass es aber doch genügend Trottel wie mich gibt, die damit ihre Zeit verschwenden.

  4. Wir entschuldigen uns für die Verwirrung. Lesen ist das eine und dass es in der Zielgruppe ein 100-prozentiges Engagement auslöst, ist das andere. Insofern war es nicht klar ausgedrückt. Wir werden das noch spitzer fassen.

  5. Wo gibt es dieses „Papier“, also die Grundlage für dieses Interview? Ist es tatsächlich so bedeutend, dass es ein Interview rechtfertigt?

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